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14 Members,   3,536 Topics,   10,207 Replies,   Latest Member is Stanley


  Zusammensetzung
Posted by: WMASG - 11-30-2025, 10:54 AM - No Replies

Stolzes Herz zeige mir den Weg.
Muss ich gehen über diesen Steg?

Ich möchte es nicht missen,
fühl mich innerlich zerrissen.

Lange gingen wir auf selben Wegen,
ohne uns einmal zu begegnen.

War es Schicksal, dass durch einen Ruck,
unsere Leben sich zusammen gerubbt?

Zweisamkeit mit ihm zu erlangen,
ist das Höchste, was dich hat gefangen.

Liebe, Glück, Geborgenheit.
Wer dachte an solche Vollkommenheit.

Ein einzelner Mensch konnte das bewegen.
Stück für Stück deine Scherben aufheben.

Tag und Nacht setzte er dich zusammen.
Stücke und Splitter sind durch seine Hände gegangen.

Nun bist du vollkommen, fast wie Neu.
Bist zu ihm dein Leben lang treu.

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  Zurück vom Strand
Posted by: WMASG - 11-30-2025, 10:54 AM - No Replies

Bitte geh,

jetzt.

Lass deine Stiefel hier,
ich will den Sand aus deinen Schuhen in mein Aquarium schütten.

Lass deine Jeans hier,
Ich will den Saum ablecken und mit dem Salz meine Speisen würzen.

Lass deinen Pullover hier,
ich will den Wind spüren und mein wildes Herz durchlüften.

Lass deinen Schweiß hier,
ich will ihn abfüllen und trinken, wenn mir nach dir dürstet.

Lass deine Augenblicke hier,
in ihnen spiegelt sich das Meer.

Lass deine Küsse hier,
deine Lippen schmecken ... oh

bleib hier

bei mir

Liebster.

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  Zueignung im Traume
Posted by: WMASG - 11-30-2025, 10:53 AM - No Replies

Anfangs hielt ich dich für Helena,
Konntest mich für immer lenken;
Sah noch nicht: Du warst die Pandora,
Wolltest Seuchenschachteln schenken.
Nun begleiten mich auf ständig Schritt
Was die Liebe in uns weckte,
Bringst Geschenke mit Geschenken mit,
Schwerlich glaubt man, was drin steckte.
Erdenbatzen halten mich nun fest,
Wutrot quillt aus meinen Augen.
Schwarze Galle wuchert über`n Rest,
Sie verklebt - ach - meinen Glauben!

Blind bewander ich den Weg zum See,
Glücklich wär ich dort alleine.
Wenn die Erde läge kalt wie Schnee,
Dann käm ich mit ihr ins Reine.

Doch die Erde teilet nicht mein Leid;
Viel Verhöhnung lässt sie mich ertragen
Und nun ist der See für mich nicht weit,
Lässt mich nicht von Erdbewohnern klagen.
Drüben, dort, da seh ich ihn versteckt,
Laufe hin und durste nach den Träumen,
Licht wird brüchig zu mir rückgescheckt
Von der Oberfläche neblig schäumend.
Diese Oberfläche liegt ganz still,
Doch erwallt nun, hebt sich in das Leben
Als ich durch ihn tauchen, schwimmen will,
Weite Wellen wagt er mir zu geben.

Und so trete ich in ihn hinein
Er verschluckt mich gleitend, gluckernd, gierig
Und ich seh die Erde draußen klein,
Sie erflattert vor mir unwahr schlierig.
Hier schweb ich, der Weltengänger groß,
Herrsche mächtig über Wassergassen;
Hier erträum ich mir mein eigen Los!
Seh die Harmonie in alles fassen!
Ruhend lieg ich unterm brechend Licht
Als von oben, dort, Gestalten ragen!
Lächelnd blicke ich mein Lieb`st Gesicht,
Lächelnd scheint es, Wunder, mir zu sagen:

``Fühlst du hier in aller Heiterkeit
Dich und mich in hohen Sphärenmächten,
Gabst mir tief meine Persönlichkeit,
Kontrollierst mich ganz mit deinen Kräften.
Das bist du, und süßer wird es nicht,´´

Sprachtest`s und verschwandest ohne Laute
Tauchtest`s hoch durch luftig Wassergischt.
Ich blieb weiter hinter dir und graute
Wie du vielerfädig aufgelöst;
Nein! Rief ich und wollte nicht erkennen,
Dass ich doch niemals - und nie - erlös
Mich allein durch eigenes ernennen.

Hier herrsch ich, und doch bin ich allein
Und mein träges Grab, das ruhend darliegt,
Denn ich ließ die Wahrheit nicht herein,
Zieht bedächtig langsam, doch es obsiegt.
Ich ertrinke in dem silbrig Grell,
Welches ich mir selber blindlings webte,
See und Erde, beide nicht mehr hell!
Traum und Wahrheit in mir tobend bebte.

Und nun schlafe ich in gold`ner Ruh,
Denke immerzu: Nur Du, nur Du...

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  Zu viele Zwänge
Posted by: WMASG - 11-30-2025, 10:53 AM - No Replies

Ständig fragt man sich
wo der Sinn im Leben liegt
Man versucht einen Zweck für die Allgemeinheit zu erfüllen
und die Masse zufrieden zu stellen
Immer wird von einem verlangt
Es jedem recht zu machen
Man soll das Höchste erreichen wollen
Und rücksichtslos seinen Weg verfolgen
Man erzählt einem, dass das ‚Ich’ vor dem ‚Wie’ kommt
Und dass Egoismus einfach unumgänglich ist
Mann soll etwas erreicht haben
Wenn man erst einmal auf viele Lebensjahre zurück schaut
Und stolz darauf sein

Aber ist es nicht viel wichtiger
Sein Leben zu geniessen und mit jemandem teilen zu können
Und wenn es nur für weniger als einen Augenblick ist?
Ist es nicht schöner, irgendwann einmal zurück zu schauen
Und zu wissen, dass man vor allem erreicht hat
Jemanden zum Lächeln zu bringen – wieder und wieder
Den man nie zu erreichen glaubte?
Ist das nicht Grund genug für ein bisschen Zufriedenheit?

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  ZU VIEL VERLANGT
Posted by: WMASG - 11-30-2025, 10:52 AM - No Replies

Es ist passiert
ohne dass ich es wollte
sind die Emotionen gelaufen
ich habe geheult
habe meine Gedanken erzählt

Ich habe gesagt
dass du die Zeit kriegst
die du brauchst
Aber auch meine Zeit kommt
ich kann nicht mehr
gehe innerlich kaputt
heule nur noch
bin am verbluten

Du schaust zu
und weisst, wie es mir geht
es ist wieder der luftleere Zustand
einfach irgendwie nichts
und trotzdem sagt es viel

Es kommt keine Reaktion
Smalltalk ist angesagt
es ist, als wenn nichts gewesen wäre
das ist noch schlimmer
als wenn das Problem diskutiert wird
ein Statusbericht kommt

Soll es so weiter gehen
soll ich dein fünftes Rad bleiben
der Notnagel, das Reserverad
der auf Abruf da ist
der Mensch, der einfach da ist,
wenn du ihn brauchst

Gib mir etwas zurück
sei ein Teil meines Lebens
so wie ich es für dich sein will
oder ist das einfach zu viel verlangt

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