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Es war einmal - Frenuyum - 12-06-2025 Im November 1967 erblickte ich in Leipzig das Licht der Welt und bis zu meinem sechsten Lebensjahr verlief mein Leben wie das jedes Jungen, der in einer Großfamilie heran wächst, ganz normal. Doch dann sollte sich einiges ändern, ich kam zur Schule. Ich bekam neue Freunde und wir unternahmen auch sehr viel gemeinsam in der Schule, man nannte das Pioniergruppe zu der Zeit und auch außerhalb in der Freizeit. Zitat Hallo Leute, gleich zu Anfang sage ich euch, dass diese Geschichte nicht von mir ist. Ich habe diese Erzählung von einem guten Freund bekommen und ich fand, man sollte sie euch nicht vorenthalten. Es ist ein Stück Geschichte und geht Jeden von uns an! Ich habe sie umgesetzt, umgeschrieben und veröffentliche sie hier mit seiner Erlaubnis. Wer etwas zart besaitet ist, dem würde ich empfehlen, diese Geschichte nicht zu lesen, denn sie ist real. Die Namen wurden von mir geändert um keine Personen zu schädigen oder gar zu belästigen. Aber das ist auch das Einzige, was nicht real ist an der Geschichte. Alles hat sich so zugetragen, wie ich es hier übernommen habe. Eines Tages, es war in den Ferien. Meine Geschwister waren mit ihren Freunden unterwegs und ich war allein zu Haus. Mir war langweilig. Draußen war wunderbares Wetter und normalerweise das beste Wetter zum Baden. Aber allein hatte ich keine Lust. Also ging ich in den Park, um zu sehen, ob da jemand von meinen Kumpels ist. Aber ich konnte niemanden finden. ‚Na toll’, dachte ich, ‚wo sind die alle?’ Also spazierte ich so durch unser Viertel, als ich am Containerplatz ankam. Früher gab es das in der DDR in jedem Viertel. Da konnten die Anwohner ihren Sperrmüll kostenlos entsorgen. Ich sah, dass da viel rum lag und da ich nichts anderes vor hatte, begann ich etwas herum stöbern. Ich kletterte gerade in den Container, als ein Junge, den ich nicht kannte mit seinem Mofa angefahren kam. Er muss so um die sechzehn gewesen sein und sah recht gut aus. Wie sich später heraus stellte, hatte ich recht. Er war 16 und er hatte gerade seinen Mofaschein gemacht. Er kam auf mich zu. „Was machst du da?“ „Nichts, ich krame hier nur rum.“ „Hast du nichts besseres zu tun?“ „Nein, meine Kumpels sind alle nicht da“, antwortete ich ihm. Und so kamen wir ins Gespräch. „Meine Kumpels sind auch alle unterwegs und ich habe auch Langeweile. Hättest du nicht Lust, mit mir ein paar Runden zu drehen?“ Natürlich hatte ein Junge in meinen Alter schon davon geträumt, später selbst mal ein Mofa zu haben. „Klar doch.“ Also half er mir aus dem Container und wir liefen gemeinsam zu seinem Mofa. „Halt dich gut fest“, meinte er und schon ging es los. Wir fuhren quer durch die Stadt und nach einer viertel Stunde waren wir an einem See. „Wo sind wir und wie heißt du eigentlich?“, fragte ich. „Ich heiße Simon und du?“ „Christian. Und wie heißt der See?“ „Das ist der Kulkwietzer See, noch nie davon gehört?“ „Doch, ich war mit meinen Eltern schon mal da, aber da war der Strand viel größer.“ Simon lächelte. „Der ist auf der anderen Seite vom See, hierher komme ich immer mit meinen Freunden, weil es viel ruhiger ist. Wenn du ein Stück ins Wasser gehen würdest, könntest du den Hauptstrand sehen.“ „Und was wollen wir hier?“ Er antwortete mit einer Gegenfrage. „Was macht man wohl an einem See an so einem schönen Tag? Baden natürlich.“ „Ich habe aber keine Badehose dabei.“ „Brauchen wir hier nicht, das ist der FFK – Bereich.“ ‚Gut’, dachte ich und begann, mich auszuziehen. Simon beobachtete mich die ganze Zeit dabei. Als ich fertig war, sprang ich mit einem Satz ins Wasser – es war herrlich. Ich schaute zu Simon. „Willst du nicht ins Wasser kommen?“ Er zog seine Sachen aus und kam ins Wasser und wir tollten die ganze Zeit herum. Nach einer Weile lief Simon Richtung Ufer. „Ich geh raus und lass mich in der Sonne trocknen.“ Ich sah ihm nach und bewunderte seinen Körper. Ich verließ ebenfalls das Wasser und legte mich neben ihn. Natürlich hatte ich schon meine älteren Brüder nackt gesehen, aber da war nicht das komische Gefühl im Bauch. Als wir am Strand so nebeneinander lagen, drehte er sich zu mir. „Du siehst gut aus und bist gut gebaut“, meinte er „Danke, aber du siehst viel besser aus, machst wohl viel Sport?“ Er begann zu lachen. „Nein, soll ich dir zeigen wie man das macht?“ Ich hatte zwar keine Lust auf Sport, aber sagte ja. Na gut, dann leg dich mal auf den Bauch“, meinte Simon, „lass mich einfach machen. Ich tat, was er sagte und er setzte sich auf meinen Po. Er fing an, mich zu Massieren, richtig kräftig, so dass es manchmal weh tat. Aber ich wollte stark sein und biss die Zähne zusammen. Er massierte mich von oben bis unten und besonders viel Zeit nahm er sich für meinen Po. Es war ein tolles Gefühl, als er mit seinen Fingern an meiner Kimme entlang glitt, was ich noch nicht kannte. „Dreh dich um“, meinte er. Ich tat wie geheißen und da sah ich, dass sein Schwanz richtig groß und dick geworden war. „Warum ist der so groß?“ Simon lachte wieder. „Wenn du noch ein paar Jahre wartest , ist das bei dir auch so“, sagte er und fasste mir zwischen die Beine. Er spielte dort mit meinem kleinen Freund. „Das hat noch niemand bei mir gemacht“, meinte ich, aber es fühlt sich schön an. „Willst du bei mir auch mal?“, kam es von ihm. Ich nickte, nahm ihn in die Hand und machte es so, wie Simon es bei mir gemacht hatte. Sein Schwanz wurde immer größer und dicker und Simon fing an zu stöhnen. Ich hielt inne. „Hab ich dir weh getan?“, fragte ich. „Nein, mach ruhig weiter,“ antwortete er lachend. Ich tat es und während ich mit seinem Schwanz spielte, spürte ich, wie er mit seinen Fingern an meinen Arsch fummelte. Er drang mit einem Finger in mein Arschloch ein, das tat weh und ich schrie auf. „Entschuldigung“, kam von ihm und er hörte auf. „Mach bitte weiter Christian, hör nicht auf.“ Sein Stöhnen wurde immer heftiger und plötzlich setze er sich genau vor mich. Er drückte sich fest an mich und nahm seinen Schwanz selber in die Hand. Da merkte ich, dass es plötzlich nass an meinen Bauch wurde. Ich riss mich von ihm los und schrie ihn an. „Du Sau, du hast mich angepisst.“ Ich sah an mir herunter und bemerkte, dass es keine Pisse war. „Was ist das?“, fragte ich, „ist ja eklig.“ „Entschuldige, das ist Sperma, das passiert dir auch noch. Komm mit ans Wasser, ich mach dich sauber.“ Ich folgte ihm und er wusch mich ganz sanft ab. „Hast du so was noch nie bei deinen Brüdern gesehen?“, fragte er. „Nein.“ Wir gingen zu unseren Sachen und zogen uns an. Dann nahm er mich in dem Arm. „Das muss aber unser Geheimnis bleiben, schwörst du mir das?“, fragte er mich. „Ja, ich verrate nichts.“ Dann gab er mir einen Kuss auf dem Mund und lächelte mich an. „Komm, wir gehen.“ Auf der Fahrt zurück musste ich noch viel über das nachdenken, was da gerade passiert war und warum ich mit Niemandem darüber sprechen sollte. ‚Egal, ich hatte viel Spaß’, dachte ich. Simon setzte mich am Park ab. „Wenn du willst können wir das öfter machen“, kam es von ihm. „Mal sehn“, sagte ich und lief nach Hause. Tatsächlich sahen wir uns noch des Öfteren, und jedes Mal hatten wir auch noch viel Spaß miteinander. Er hat es sogar geschafft, mich zu überreden, dass er in mich eindringen dürfte. Wir taten es dann auch und es tat auch nicht weh. Simon war sehr zärtlich zu mir. Doch irgendwann kam er nicht mehr und wir sahen uns nie wieder. * * Es war einige Jahre später ich war inzwischen dreizehn Jahre alt und besuchte die siebte Klasse. Meine Familie war umgezogen in ein größeres Haus, das wir ganz für uns allein hatten. Ich habe mir ein Zimmer mit meinem kleinen Bruder geteilt. Gott sei dank nicht mehr zu viert in einem Zimmer, wie in der alten Wohnung. In der neuen Schule habe ich auch schon viele Kumpels gefunden. Einer von ihnen hieß Gregor, mit ihm habe ich viel unternommen. Um unser Taschengeld aufzubessern sammelten wir Flaschen, Gläser und Altpapier. Das brachte uns in einer Woche so ca. fünfzig Mark pro Kopf. Um das zu erreichen und da die Annahmestelle nur ein Mal die Woche geöffnet hatte, mussten wir das Zeug ja irgendwo lagern. Also sprach ich mit meinem Vater, denn in unserem Haus standen viele Keller leer. Mein Vater sagte ja. Noch am selben Nachmittag, als Gregor kam, gingen wir runter und sahen uns um, welcher der Räume uns denn am Besten gefiel. Wir waren erstaunt, dass es hier unten so sauber war und alle Räume leer waren. Es hatte den Anschein, dass meine Eltern noch nie hier unten waren. Aber egal, das war jetzt unser Reich. In einem der Räume richteten wir unser Lager ein und in einem anderem unseren Clubraum. Wir besorgten uns Tisch und Stühle vom Sperrmüll und auch einige Matratzen, die wir zu einer großen Liegewiese zusammen legten. Wir hatten viel Spaß hier unten, und natürlich nahmen wir auch andere Kumpels mit in unseren Club. Eines Tages, ich war unten und hatte unseren Erlös gezählt, kam Gregor runter. Ich war verwundert, denn es war Samstag und noch sehr früh. Gregor kam sonst immer erst gegen Mittag, aber heute war es erst neun Uhr. „Bist du aus dem Bett gefallen?“, fragte ich. Er antwortete mir nicht und legte sich auf unser Liegewiese. „Was ist los mit dir?“, stellte ich erneut eine Frage. Da wir uns seit Jahren kannten, hatten wir keine Geheimnisse voreinander. Doch er antwortete mir immer noch nicht, also sah ich ihm an, ich fragte ihn nochmals. „Was ist los? Was ist mit dir?“ „Nichts“, antwortet er mit leiser Stimme. Er lag da und schaute nur an die Decke. Inzwischen hatte er sein T-Shirt ausgezogen, denn es war sehr warm hier im Raum. Als ich ihn da so liegen sah, fragte ich ihn noch mal. „Gregor, du hast doch was? Wir haben doch immer über Alles gesprochen, also was ist?“ „Wann hast du das letzte Mal ins Bett gemacht?“, fragte er dann doch ganz leise. Ich sah ihn verdutz an. „Was?“ „Wann du zum letzen Mal ins Bett gemacht hast?“ „Ich muss so fünf Jahre alt gewesen sein, aber warum willst du das wissen?“ „Was ich dir jetzt erzähle, muss unter uns bleiben, das musst du mir schwören!“, sagte er. „Also, gut ich schwöre.“ Dann fing er mit leiser Stimme an, zu erzählen. „Ich hatte in der vergangenen Nacht einen komischen Traum gehabt, in dem nur Jungens waren und sie waren alle nackt. An einem großen, weißen Sandstrand lagen ein paar von den Jungs nur so rum und andere waren im Wasser. Es war wunderschön. Dort streichelten sich Einige und Andere lagen übereinander oder kämpften. Und dann bin ich aufgewacht und mein Schlafanzug und mein Bett waren nass“.“ Und während er so erzählte, sah ich ihn die ganze Zeit genau an und bemerkte, dass er eine Beule in seiner kurzen Stoffhose hatte. „Du hast einen Steifen“, sagte ich zurückhaltend, denn über Sex und Mädchen hatten wir nie gesprochen. Er drehte sich sofort auf den Bauch. „Gregor, du hast nicht ins Bett gepisst. Du hattest einen feuchten Traum.“ Er sah mich an. „Feuchter Traum, was ist das?“ Natürlich hatten wir uns schon gemeinsam einen runter geholt, aber mehr nicht. „Hat dich nie jemand aufgeklärt?“ Gregor war ein Einzelkind. „Niemand“, kam wieder leise von ihm. „Gregor, du hast abgesahnt, nichts anderes, als ob du dir einen runterholst.“ „Aber ich habe meinen Schwanz doch gar nicht berührt“, meinte er. „Das war dein Traum, der dich so weit gebracht hat.“ „Aber in dem Traum waren doch nur Jungs bin ich jetzt schwul oder was?“ „Ich weiß nicht“, antwortete ich und ging zu ihm rüber. Ich legte mich neben ihn und klopfte ihm auf die Schulter. Er sah mich an, und ich erwiderte seinen Blick. Plötzlich war da Irgendwas in mir, was ich noch nicht kannte. Gregor kam immer näher mit seinem Kopf und küsste mich auf den Mund Dann begannen wir, uns überall zu streicheln. Er zog mir mein T-Shirt aus und dann saßen wir uns im Schneidersitz gegenüber. Wir küssten uns überall und plötzlich glitt seine Hand in meine Hose. „Nicht so grob“, sagte ich zu ihm und er nahm seine Hand weg. Er stand auf und sah mir tief in die Augen. Dann zog er seine Hose aus und stand nun komplett nackt vor mir und sein Ständer ragte mir entgegen. Er zog mich zu sich hoch und legte meine Hand auf seinen Schwanz. Mit seinen Händen zog er mir dann die Hose runter und fing an, mich zu wichsen. Wir wichsten uns gegenseitig bis zum Höhepunkt, bis sein Sperma auf meinem Bauch landete und meins auf seinem. Erschöpft fielen wir auf die Matten, wo wir eine ganze Weile nebeneinander liegen blieben. Plötzlich stand er auf, zog sich an und ging, ohne ein Wort zu sagen. * * Ich sah Gregor erst am darauf folgenden Montag in der Schule wieder. Anders als sonst sprachen wir nur das Notwendigste. Erst am Nachmittag, nach der Schule, auf dem Heimweg wurde er gesprächiger. „Es war schön am Samstag mit dir“, meinte er. „Und warum bist du dann so wortlos gegangen?“, fragte ich. „Entschuldigung, aber ich musste mir erst so einiges durch den Kopf gehen lassen, was da in mir passiert.“ Erst jetzt, als ich in seine wundervollen, blauen Augen sah, merkte ich das wir uns verliebt hatten. Vor seinem Haus angekommen blieben wir kurz stehen. „Kommst du später noch in den Club?“, fragte ich. „Ja, so gegen 15.00 Uhr.“ „In Ordnung, bis dann“, sagte ich und ging nach Hause. Als Gregor kam, saß ich noch über meinen Hausaufgaben. „Ich ihm bin gleich fertig, setz dich doch.“, meinte ich. „Bist du allein?“, fragte er. Ich verschwand in meinem Zimmer. Ich saß am Schreibtisch in meinen Zimmer und schlug gerade meine Bücher zu, als Gregor hinter mir stand. Er beugte sich über mich und gab mir einen dicken Schmatzer auf die Wange. „Für was war der denn?“, fragte ich erstaunt. „Einfach dafür, dass du da bist“, kam von ihm. * * Eines Tages, wir waren beide inzwischen fünfzehn Jahre alt und allein im Club. Wir hörten Radio und plötzlich stand Gregor auf, ging zu Tür und schlioss sie ab. Er kam auf mich zu. „Willst du mir einen blasen?“, fragte er. Ich war etwas überrascht, denn die ganze Zeit, seit wir zusammen waren, war immer nur gegenseitiges Wichsen angesagt und nichts Anderes. „Und wenn du mir einen bläst, darfst du mich auch in meinen Arsch ficken.“ Ich war baff und ehe ich mich versah, stand Gregor auch schon nackt vor mir. Er hielt mir seinen Schwanz vor dem Mund. Wir hatten uns schon oft am Schwanz geküsst, aber im Mund hatte ich ihn noch nie gehabt. Ich dachte, ‚probieren kann ich es ja mal’, und schon hatte ich ihm in Mund. „Pass auf deine Zähne auf“, sagte er zu mir. Gregor war schon so geil, dass es nicht lange dauerte, bis es ihm kam. Er zog ihn heraus und spritzte mir voll ins Gesicht. Er atmete schwer und lange tief durch. „Man, war das geil“, meinte er und rutschte auf unsere Matte. Nach einer Weile drehte er mir den Rücken zu. „Jetzt bist du dran“, meinte er und zeigte auf seinen Arsch. Nervös legte ich meine Sachen ab und kroch zu ihm auf die Matte. Von meinem ersten sexuellen Erlebnis damals am See wusste ich noch, dass ich seinen Arsch erst mal etwas weiten musste. Also schob ich meinen Mittelfinger in sein hübschen, kleinen Arsch. Er stöhnte auf. „Mach langsam“, sagte er. Mir fiel ein, das ich ihn irgendwie einfetten musste, dass es besser rutschte. So nahm eine Dose Creme und schmierte es ihm auf sein Loch und auch auf meinen Schwanz. Dann rückte ich Gregor in die richtige Stellung. Er kniete mit dem Rücken zu mir und stützte sich mit den Händen vorn ab. Ich setzte meinen Schwanz an seinem Loch an und mit einem einzigen Stoß drang ich in ihn ein. Er schrie auf wie zuvor. „Soll ich aufhören?“, fragte ich. „Nein, mach weiter“, kam es keuchend von ihm. Und ich tat es. Ich rammelte ihn wie einer Wilder und er lechzte vor Lust. „Spritz in mir ab,“ stöhnte er, als er merkte, dass ich kurz vor dem Höhepunkt war. Laut stöhnend ergoss ich mich in ihm. Erschöpft ließen wir uns auf die Matte fallen. Nach einer Weile, als wir uns erholt hatten, wiederholten wir das Ganze. Später noch mehrmals und es war immer wunderschön. Gregor und ich wussten, dass wir uns liebten, auf eine Art, die keiner von uns möglich gehalten hatte. In den nächsten Wochen schliefen wir bei ihm oder bei mir. Mein Bruder war inzwischen achtzehn Jahre alt und so hatte ich mein eigenes Zimmer. Es war eine wunderschöne Zeit, gemeinsam ins Bett gehen und früh morgens nebeneinander aufwachen, als wären wir ein Ehepaar. * * Gregor und ich waren bis zum Ende unserer Schulzeit zusammen und niemand wusste etwas von unserer Beziehung bis zu unserem letzten Schultag. Wir wollten gemeinsam zum Zelten. Gregors Vater wollte uns am nächsten Morgen früh zum Zeltplatz fahren, also übernachte ich bei ihm, was wir früher schon oft getan hatten. Ich war im Bad beim Duschen, als Gregor herein kam. Er stieg zu mir in die Dusche und nach dem gegenseitigen Einseifen waren wir so erregt, dass wir uns wieder gegenseitig einen runter holten. Was ich nicht wusste, Gregor hatte vergessen, die Tür zu verriegeln. Plötzlich wurde die Duschtür aufgerissen und Gregors Vater stand vor uns. Wir waren so erschrocken, dass wir keinen Ton heraus bekamen. Gregors Vater schaute sehr böse drein. „Mach euch fertig und kommt dann runter“, kam es von ihm und er verließ das Bad wieder. Wir waren immer noch sehr erschrocken. So duschten wir schnell fertig und zogen uns an. Unten angekommen, war der Frühstückstisch schon gedeckt. „Setzt euch“, kam von Gregors Vater. Mit gesenkten Köpfen setzten wir uns zu ihm. „Wie lange geht das mit euch beiden schon?“ Gregor hob den Kopf. „Seit ein paar Wochen oder Monaten…. ist das wichtig?“ fragte Gregor frech. Ich sah Gregor mit großen Augen an, wie konnte er in dieser Situation so frech sein. „Du musst immer mit dem Kopf durch die Wand, oder Gregor?“, fragte sein Vater und begann zu lächeln. Gregor grinste ebenso. „Wissen deine Eltern Bescheid?“, frage mich sein Vater. Ich, immer noch keiner Stimme fähig, war noch ganz benommen. „Nein, seine Eltern wissen das noch nicht, aber dank deiner werden sie es sicher bald erfahren“, sagte Gregor. Mir blieb fast das Herz stehen. „Hört zu, ich mache euch einen Vorschlag“, kam es von Gregors Vater, „ich gebe euch eine Woche Zeit, um mit Christians Eltern zu sprechen, so lange sage ich nichts. Aber dann werde ich mit ihnen reden müssen, aber ich möchte euch noch sagen“, ‚oh jetzt kommt es’, dachte ich so bei mir und ich hatte immer noch kein einziges Wort gesagt, „ich habe nichts gegen eure Beziehung.“ Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich musste schlucken. Von Gregor bekam ich sogar einen Kuss. Wir waren erleichtert, die erste Hürde war zwar – nicht freiwillig, aber trotzdem – genommen. Wir hatten zwar schon darüber gesprochen, uns zu Outen, waren aber noch lange nicht so weit. Als es Gregors Vater aber so gut aufnahm, beschlossen wir, es auch meinen Eltern zu sagen. Kurzerhand habe ich Gregors Vater für den gleichen Tag zum Kaffee bei mir zu Hause eingeladen, wir brauchten ja Unterstützung. So wurde also nichts aus dem Zelten, denn wir hatten Größeres vor. Also ging ich nach Hause und unterrichtete meine Eltern, dass nicht nur Sven, sondern auch sein Vater zum Kaffee da wäre. Das war nichts Besonderes, da er öfter mal da war und auch sonst viel Zeit mit meinen Eltern verbrachte. Also machten sie sich keine Gedanken, dass er schon wieder da war. Ich hörte noch mit dem Ohr an der Küchentür, meine Mutter sagen, „die werden sich wohl gestritten haben.“ Ich ging in mein Zimmer, nahm mir ein Buch und las. Irgendwann klingelte es an unserer Wohnungstür, es war Gregor. „Warum bist du schon da, kriegst du zu Hause nichts zu Mittag?“, fragte ich verwundert. „Ich kann ja wieder gehn“, meinte Gregor. Ich stürmte auf ihn zu, nahm ihn in die Arme und schloss die Tür aber diesmal richtig. Bis zum Kaffeetrinken war ja noch Zeit. Nur zum Mittagessen klopfte es an meiner Tür. „Habe keinen Hunger“, rief ich und meine Mutter ging wieder. Ein wenig später klingelte es erneut und diesmal stand Gregors Vater vor der Tür. Er wurde von meinen Eltern begrüßt, was wir mitbekamen, als wir mein Zimmer verließen. Wir setzten uns artig an den gedeckten Kaffeetisch. Einen Stoß in die Rippen von Gregor sollte mir zeigen, dass ich endlich anfangen sollte. Also fing ich schweren Herzens an. „Mum ..Dad ich muss euch etwas sagen…ich bin schwul und liebe Gregor.“ Meine Mutter verschluckte sich am Kaffee und mein Vater saß mit offenem Mund da. Es kam erst kein Ton, nur dass mein Vater mich und Gregor plötzlich aus dem Zimmer schickte. Ich hörte noch meine Mutter sagen, > ich habe es schon immer gewusst < und schloss die Tür hinter mir. Es dauerte eine Weile, bis wir wieder rein gerufen wurden. Wir setzten uns wieder an den Tisch und warteten auf die Reaktion. Mein Vater stand auf legte jedem eine Hand auf die Schulter. „Also meinen Segen habt ihr, und deine Mutter hat auch nichts dagegen“, sagte er. Beide grinsten uns an und mir fiel ein Stein vom Herzen. Jedenfalls hatten es meine Eltern so gut wie möglich aufgenommen. Und da war ja auch noch Gregors Vater, der meine Eltern aufklärte und uns unterstützte. Sie diskutierten noch eine ganze Zeit lang. Wir beschlossen aber, es sonst Niemandem zu sagen. Aber das gelang uns nur bis zu meinen fünfzehnten Geburtstag. Ich hatte eine riesige Party geplant und Gregor half mir bei der Vorbereitung. Wir luden alle unsere Klassenkameraden und Freunde ein. Meine Eltern hatten es uns erlaubt, im Keller zufeiern und so hatten wir den großen, leeren Kellerraum hergerichtet, denn es waren ja so um die vierzig Personen, die kommen wollten. * * Am Tag meines Geburtstags wurde ich früh um zehn von Gregor mit einen Kuss geweckt, meine Mutter hatte ihm rein gelassen. Aus irgendeinem Grund wollte er zu Hause schlafen. Ich war zwar nicht begeistert, aber was wollte ich machen. Also, er küsste mich wach und als ich meine Augen öffnete, schaute ich in die wundervollsten Augen der Welt. Ich gab ihm gleich noch einen, aber Gregor löste sich von mir. „Willst du denn nicht dein Geschenk?“ fragte er mich. Ich schreckte hoch. Stimmt, ich hatte ja Geburtstag. Gregor hielt mir eine kleine Schachtel hin. Nervös nestelte ich sie auf. Was zum Vorschein kam, trieb mir die Tränen in die Augen. Über seine Tante in Westdeutschland hatte er für mich eine Halskette mit zwei Buchstaben machen lassen. Ein > G < und ein > C < baumelten an der Kette und alles in Gold. Das Selbe holte er unter seinen T-Shirt hervor und kniete sich vor mich hin. „Christian, ich kenne dich fast zwei Jahre und möchte dir sagen, dass ich dich schon immer liebe. Seit ich weiß, das du für mich ebenso empfindest, liebe ich dich noch mehr. Ich möchte, dass du immer bei mir bleibst und mit mir alt wirst.“ Das war wohl die schönste Liebeserklärung, die ich je gehört hatte. Ich konnte einfach nicht mehr und fing hemmungslos an zu weinen. Wir nahmen uns fest in den Arm und küssten uns innig. Nach einer Weile löste sich Gregor von mir. „So nun mach dich aber fein, wir haben noch ne Menge vor heute“, kam es von ihm. Ich tat, was mir geheißen und wollte ins Bad, doch Gregor folgte mir. „Wenn du jetzt mit ins Bad gehst, werde ich nie fertig“, sagte ich. Gregor zog ein Gesicht wie zehn Tage Regenwetter. Also ging ich ins Bad, alleine, duschte mich schnell und kehrte wieder in mein Zimmer zurück. Gregor lag auf dem Bett und schmachtete mich an und ich zog mich trotzdem an. Nach dem Frühstück, verstauten wir noch alle Getränke auch die Kiste Weißwein, die ich heimlich von meinem Bruder bekommen hatte. Später lagen Gregor und ich in meinem Bett und kuschelten und schmusten ein wenig, bis irgendwann mein Bruder herein kam und meinte, die ersten Gäste wären da. Wir begrüßten jeden Einzelnen mit Handschlag und so konnte der Abend starten. Es wurde ein schöner Abend, alle genossen es sichtlich. Irgendwann legte mein Bruder „Über sieben Brücken musst du gehn“ auf. Gregor und ich, mittlerweile etwas unvorsichtig durch den Wein, nahmen uns in den Arm und schmiegten uns eng aneinander. Erst bekam es ja keiner mit, aber dann fingen die Ersten an, zu applaudieren. Wir merkten zwar, was wir angerichtet hatten, aber wir liebten uns und alles andere war uns egal. Natürlich gab es auch ein paar Arschlöcher, die ihre dummen Bemerkungen nicht zurückhalten konnten, aber die verließen recht bald die Feier. Wir sagten ein paar Worte und outeten uns öffentlich vor allen, die es anscheinend noch nicht so richtig mitbekommen hatten. * * Als die letzten Gäste gegangen waren, nahm mich Gregor auf den Arm und trug mich ins Zimmer hinauf. Was dann kam, hätte ich nie gewagt zu träumen, er verführte mich nach allen Arten der Künste. Es war ja Sonntag und so konnten wir ausschlafen. Gregor lag in meinem Arm, als ich erwachte. Mein Arm kribbelte fürchterlich. Gregor der ebenso aufwachte bemerkte das und fuhr erschreckt hoch. „Habe ich die ganze Nacht in deinen Armen geschlafen?“, fragte er. „Ja“, sagte ich ein wenig gequält. Er nahm meine Arme und schüttele wie verrückt an ihnen, danach stand er auf. „Ich geh duschen, gehst du mit?“ Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und verschwand mit ihm in der Dusche. * * Es kam sich immer öfter vor, dass Gregor und ich über meine Großeltern und über seine Tante im Westen sprachen. Es faszinierte uns so sehr, dass wir beide beschlossen, zu fliehen. Wir saßen da und planten gemeinsam unsere Flucht in den Westen. Wir wollten nach Berlin fahren und über die Mauer klettern. Wir naiv wir damals waren! Wir planten alles ganz genau, welchen Zug wir nehmen und was sonst noch wichtig war. Keine Gedanken daran, was ist wenn! Und wir machten noch einen Fehler: Wir sagten es unserem besten Freund (wir glaubten es jedenfalls, er wäre unser bester Freund), der natürlich mit wollte. Wir warteten noch bis zwei Tage vor meinem 16. Geburtstag. Unseren Eltern erzählten wir, dass wir Zelten fahren und so war alles ok. Also wir fuhren am 14.11.1983 um 6.48 mit den Zug auf Bahnsteig 11 nach Berlin Ost. Mein Schatz saß neben mir und wir kuschelten uns aneinander. Keiner von uns sagte die ganze Zeit ein Wort, bis Berlin. Wir waren schon zeitig da und verbrachten nun den ganzen Tag in Berlin. Erst waren wir auf dem Fernsehturm, im Perkamont Museum und natürlich auch am Brandenburger Tor, soweit man ran kam. Überall sahen wir viel Armee und wir bekamen einen Schreck. „Ich mach nicht mehr mit“, kam es von Thomas, der die Hosen gestrichen voll hatte. Ich versuchte noch, ihn zu überreden. Aber es sinnlos und es ging nichts mehr. Als wir wieder auf dem Alexanderplatz waren, verabschiedete er sich von uns und ging. Uns war nicht bewusst, was das für Folgen haben würde.. Wir lagen im Gras, warteten bis es dunkel wurde und machten uns dann auf dem Weg. Erst in Richtung Brandenburger Tor und dann weiter Pariserplatz nahe CPC, da stand nur ein Maschendrahtzaun. Gregor holte aus meinen Rucksack einen Bolzenschneider und schnitt die untersten Maschen auf, so das wir durchkriechen konnten. Wir halfen uns gegenseitig, so das wir in den ersten Sperrkreis gelangt waren. Davon gab es drei, die immer fünfzig Meter auseinander waren. Zum zweiten Zaun robbten wir, er war nur aus Stacheldraht und auch hier schnitten wir den untersten Draht durch und krochen weiter, bis wir plötzlich Stimmen hörten „Da war doch was“, kam es leise von drüben. Es waren Soldaten, die uns aber nicht entdeckt hatten. Wir blieben ganz ruhig nebeneinander liegen und erst, als die Soldaten weg waren, robbten wir beide nebeneinander weiter. Plötzlich eine Maschinengewehrsalve! Gregor lag plötzlich auf mir drauf, erst dachte ich, er wollte mich nach unten drücken. Aber als er leise meinen Namen rief, drehte ich mich um. „Christian es hat mich erwischt“, kam es von ihm und ich sah, wie sein Hemd sich rot färbte. Ich ging hoch und nahm ihn in den Arm und bemerkte, wie ihm das Blut aus dem Mund tropfte. „Gregor“, rief ich ganz leise, er reagierte nicht mehr. Mein Rufen wurde lauter, es wurde ein Schreien. „Gregorrrrrrrrrrrrr.“ Ich bekam kaum mit, wie wir von den Soldaten umringt wurden, sie irgendwas schrieen. Ich rührte mich nicht und hatte immer noch Gregor im Arm. Ich war wie von Sinnen und bekam um mich herum nichts mehr mit. Richtig mitbekommen hab ich erst wieder Etwas, als ich in Leipzig von meinem Vater bei der Polizei abgeholt wurde. Naja, auch noch nicht so richtig, jeder redete auf mich ein und ich dachte nur an Gregor. Wie er da in meinem Arm lag, ich seinen Namen schrie, er verblutete und starb. Zusammengekauert lag ich auf meinem Bett und hatte einen Weinkrampf nach dem anderen. Ich konnte nichts mehr essen, nicht mehr schlafen. Ich war vollkommen weggetreten und in Gedanken immer nur ..Gregor.. ..Gregor.. ..Gregor... * * Und dann kam der Tag seiner Beerdigung. Ich stand ganz allein in der Leichenhalle, wo er aufgebahrt war. Es war ein weißer Sarg, denn Gregor war ja noch keine achtzehn. Ich schaute hinein. Er lag da, als würde er friedlich schlafen. Sie hatten ihm einen schwarzen Anzug mit Hemd, aber ohne Krawatte, angezogen. Auf seiner Brust lag die goldene Kette mit unseren zwei Buchstaben. Ich musste sofort an Meine greifen und hätte am liebsten losgeheult. Aber ich hatte keine Tränen mehr, ich könnte nicht mehr weinen. So alleine stand ich noch eine ganze Weile am Sarg. Mein Vater kam und nahm mich in den Arm. Er führte mich hinaus in die Kapelle, wo dann die Trauerfeierlichkeiten stattfanden. Es waren Viele da und Jeder wusste etwas von Gregor zu erzählen. Aber keiner kannte ihn wirklich .... niemand kannte ihn so wie ich. Am Schluss wurde der Sarg auf einen Wagen gehoben und nach draußen geschoben. Gregors Vater kam zu mir und zog mich in die Mitte, zwischen ihn und Gregors Mutter. So bildeten wir die erste Reihe hinter dem Sarg. Gregors Vater griff unter als er merkte, dass ich beim Gehen zu taumeln anfing. Meine Beine waren zwar wie Gummi aber dennoch schaffte ich es bis zum Grab. Als nach der Grabrede der Sarg abgelassen wurde, versagte aber dann doch alles in mir und alles um mich herum wurde schwarz. * * Ich erwachte wieder im Krankenhaus und vierzehn Tage später war dann meine Gerichtsverhandlung. Thomas hatte uns verraten und ich bekam ein Strafmass von einem Jahr und sechs Monaten im Strafvollzug vom Jugendknast in Dessau. Ende erster Teil Als ich dies zum ersten Mal in Rohfassung gelesen habe, musste ich schwer schlucken und meine Tränen liefen ungehindert die Wangen hinunter. Aber nicht aus Mitleid, sondern weil ich nun weiß, was „Christian“ durchgestanden hat. An der innerdeutschen Grenze starben bis zum Fall der Mauer 178 Menschen. Diese reale Geschichte ist nicht nur diesem einen Jungen gewidmet, der sein Leben ließ, sondern erinnert auch an die Anderen. Sie erzählt die Geschichte von „Christian“, der bis zum heutigen Tage diese Bilder nie vergessen hat, die sich tief in seinem Innern eingebrannt haben. Einige Sachen habe ich bewusst nicht verschönt, um zu zeigen, was da sich wirklich zugetragen hatte. Wie es mit Christian weitergeht, was er im Jugendarrest erlebt, erfahrt ihr dann im zweiten Teil. Wenn jemand mit „Christian“ Kontakt aufnehmen will, kann er das über mich tun.. Ich werde es dann an ihn weiterleiten. Diese Geschichte unterliegt meinem Copyright und dem des Erzählers, darf nicht vervielfältigt werden, und ist ausschließlich für Pitstories umgesetzt worden. Pit „Niemand kann je genau hinter die Fassade eines Anderen schauen. Keiner wird je erkennen, was genau für Leid, Freude oder die Gefühle des Anderen, sich dahinter verbergen. Es wird immer Menschen geben, die etwas mit sich herum tragen. Schön ist es, wenn ihnen geholfen werden kann. Machen wir einen Anfang! Der Tod eines geliebten Menschen, hinterlässt in uns eine große Lücke, er entreist sie uns gewaltsam. Doch die schönen Erinnerungen, vermag uns nicht mal der Tod zu nehmen. In ihnen lebt der Mensch ewig weiter.. Email Find Rate Reply Quote null [b]WMASG[/b] null Moderator nullnullnullnullnull Posts: 2,499 Threads: 1,367 Joined: 2025 05 Reputation: 0 Location: Russland Gender: Male #2 2025-05-29, 06:04 PM Hier ist nun der zweite Teil von „Es war einmal“ Wie auch im ersten Teil, bitte ich die, die etwas zart besaitet sind, hier nicht weiter zu lesen. Alles was hier geschrieben steht, ist wieder Real geschehen, nichts verschönert oder weggelassen. Die Namen der Personen wurden natürlich geändert, um Niemandem zu schaden oder zu belasten. Rene hat mir auch diesen Teil erzählt, ich habe ihn lediglich umgesetzt, so wie er hier niedergeschrieben ist. Zitat Vorwort des Erzählers: Zur Einführung muss ich sagen, dass es zu Zeiten der DDR den so genannten Jugendstrafvollzug gab. In den waren jugendliche Straffällige gesperrt worden, wie z.B. Vergewaltiger, Diebe und Sonstige, vor Allem junge Leute, die mit dem System der DDR nicht einer Meinung waren u.a. Republik- Flüchtlinge, so wie ich. Ich habe ein Jahr und sechs Monate dafür bekommen, weil ich zu meinen Großeltern nach Westdeutschland abhauen wollte. Und das ist nun die Geschichte von meiner Zeit im Jugendhaus Dessau. Es war einmal Teil 2 Ich musste mich 6.00 Uhr früh in der Alfred-Kästner-Strasse in Leipzig melden, wo der Sammeltransport zusammengestellt wurde. Wir wurden auf LKWs verladen und zum Hauptbahnhof gebracht, wo bereits der legendäre Knastzug auf dem damaligen Bahnsteig 26 wartete. Also wurden wir umgeladen, acht Personen in ein Abteil, immer zwei Leute mit Handschellen aneinander gekettet. Die Fenster waren verplankt und es war stickig und eng. Wir mussten warten, bis Alle verladen waren, bis der Zug sich endlich in Bewegung setzte. Die Fahrt dauerte ca. drei Stunden und keiner wusste wohin. Bis plötzlich das Kommando zum Aussteigen kam und wieder auf LKWs umgestiegen wurde… eine Fahrt ins Ungewisse. In einem riesigen Hof wurden wir vom Wagen gejagt und wurden aufgefordert, uns in Zweierreihen aufzustellen. Es wurde abgezählt und dann mussten immer zwanzig Leute zusammen in das große Gebäude. Als erstes ging es in den Keller, wo wir in eine Art Umkleideraum geführt wurden. Da endlich wurden uns die eh viel zu engen Handschellen wieder abgenommen. Jeder von uns bekam einen Kleidersack mit Namensschild. Dann kam die Weisung, sich völlig auszuziehen und alle Sachen in den Kleidersack zu tun. Danach wurden die Säcke einkassiert. Und dann wurden wir zum Duschen aufgefordert, die Duschen waren direkt hinter diesem Raum. Man muss sich das jetzt mal vorstellen: Zwanzig pubertierende Jungs in einem nicht gerade großen Raum und keiner kennt den Anderen. Sich dann nackt ausziehen, das war der pure Horror, aber was half es, da musste man eben durch. Was natürlich nicht ohne Folgen blieb. Durch den engen Körperkontakt dauerte es nicht lange und fast alle hatten einen Ständer und einen hochroten Kopf. So versuchte jeder schnell unter die Dusche zu kommen. Aber auch hier… es gab für die zwanzig Leute nur zehn Duschen, also mussten wir immer zu zweit duschen, was für die Hormone auch nicht gerade leicht war. Alles unter der Aufsicht eines Herrn, der sich als Hauptwachtmeister Stenzel vorstellte Er sollte die ganze nächste Zeit unser Erzieher sein. Mein neuer Passmann, mit dem ich noch vor kurzer Zeit aneinander gekettet war, stand bei mir mit unter der Dusche. Durch kleine Gespräche hatte ich erfahren, dass er gerade vierzehn geworden war. Er sah aber noch viel jünger aus schien mit seinen 1,65 geradezu zierlich, dafür war aber auch sein kindliches Gesicht verantwortlich. Ganz so unschuldig war er dann doch nicht, denn er war wegen Diebstahls hier. „Könntest du mir den Rücken einseifen?“, fragte er. Ich nickte und nahm die Seife, wenig später tat er das dann auch bei mir. „Abspülen, Abtrocknen und Antreten!“, kam das Kommando. Das Wasser wurde abgestellt und wir standen wieder in Zweierreihen. Diesmal aber nackt, wie Gott uns schuf und jeder versuchte, seine abstehende Männlichkeit mit seinen Händen zu bedecken. Die Kalfaktoren, die unsere Kleidersäcke verstauten, ließ die Szene zu einigen Kommentaren hin reissen. Ich konnte das Wort >Frischfleisch< oder >etwas Neues für das Bett< hören. Nackt wie wir waren, mussten wir geschlossen in einen Nebenraum treten. Hier wurden wir gesundheitlich am ganzen Körper untersucht. Man ging nicht gerade zimperlich um. Als Erstes musste ich mich breitbeinig mit dem Bauch nach vorne auf einen Tisch beugen und schon fingerte der Arzt mir am und in meinen Arsch herum. Es war zwar nicht das erste Mal, dass mir jemand seinen Finger in den Arsch steckte, aber es tat so unheimlich weh, dass ich mich aufrichten wollte, was aber der Arzt verhinderte, in dem er mich brutal auf den Tisch drückte. Nicht nur mir ging es so, denn ich hörte auch einige Andere wimmern. Der Arzt zog seine Finger wieder raus und ich konnte mich aufrichten. Nachdem ich mich umgedreht hatte, packte er mich plötzlich am Schwanz. Richtig vulgär wurden meine Eier und dann meinen Schwanz untersucht. Natürlich wurde mein Schwanz durch die Spielerei nicht gerade schlaff, aber das schien den Kerl nicht zu stören. Im Gegenteil… mit der Handkante schlug er sehr derbe gegen meinen Schwanz, ich schrie auf. Danach wurde ich kurz an den Lungen abgehört und bekam für Irgendetwas noch eine Spritze. „Der Nächste!“, kam es vom Arzt. Ich musste nach hinten durchlaufen um dort abzuwarten, bis alle fertig waren. Nun war mein Passmann dran. Ich hatte das Gefühl, dem Arzt machte es besonderen Spass den Kleinen zu quälen. Als er anfing zu weinen, tat er mir leid. Es dauerte noch eine ganze Weile, bis alle durch waren und wir diesen Raum wieder verließen. Draußen warteten bereits vierzig andere Jungs, ebenso wie wir unbekleidet. Beim Losgehen kamen uns Kerle in blauen Anzügen mit gelben Streifen vorbei. Wieder waren Kommentare über >Frischfleisch< oder >der fickt sich bestimmt gut< zu hören. Diese Bemerkungen hörte sicherlich jeder und mir war klar, dass da noch Etwas auf uns zukam. Vor einer Tür mussten wir halten. Kleiderkammer stand auf der Tür und >Einzeln eintreten<, was, wie ich dann bemerkte, auch seinen Grund hatte. Ein Altstrafer, etwa zwanzig Jahre alt schrie mich mit seiner fiesen Stimme an. „Beine und Arme auseinander!“, bellte er, „stehen bleiben!“ Er nahm ein Maßband, hielt es an verschiedenen Stellen an mich dran und fummelte auch sonst überall an mir herum. Er verschwand kurz bei den Regalen und ich konnte einen kurzen Blick auf ihn werfen. Ich schätze ihn so auf zwanzig Jahre. So schnell er verschwunden war, kam er auch wieder zurück. „Probieren!“ Er hielt mir eine lange blaue Unterhose hin und ein Unterhemd. Kurz prüfte er, ob es mir passte, dabei langte er mir an den Schwanz und Arsch. Ich wollte schon meckern, doch er war schneller. „Hab dich nicht so, du wirst noch öfter deinen Arsch und deinen Schwanz hinhalten müssen, ob du willst oder nicht!“ Und dann gab er mir den berühmten blauen Anzug mit Schuhen und Sportsachen „Du kannst hier mit deinen Körper richtig Kohle machen“, entließ er mich in den nächsten Raum. Noch etwas in Gedanken über die letzten Worte, betrat ich das nächste Zimmer. Hier wurden meine Personalien noch mal überprüft und ich bekam einen Aufkleber auf meine Jacke. Wieder draußen auf den Flur, warten bis alle wieder da waren, dann ging es weiter in unser so genanntes Eingliederungsquartier. Hier wurden wir dann die nächsten zwei Tage auf unsere Gruppen vorbereitet, dass heißt, wie wir uns hier drin zu verhalten hätten. Wir lernten Stechschritt und all solche Sachen, aber immer, wenn wir abends eingeschlossen wurden zum schlafen, musste ich an Gregor denken – an unsere letzten Stunden. Nach zwei Tagen wurden wir dann unseren Gruppen zugeteilt. Ich und sechs andere kamen in die Gruppe 9c, die Leute, die da schon länger waren, schienen ganz okay zu sein. Aber das sollte sich ändern – und zwar ganz schnell. Als wir dann abends in unseren Schlafsaal kamen und zu unseren zugeteilten Betten gehen wollten, versperrten uns drei Kerle den Weg. Es handelte sich um die Gruppenältesten. Sie waren alle so um die zwanzig Jahre alt, sehr muskulös, richtig Angst einflößend. Einer von ihnen kam auf uns zu und baute sich vor uns auf. „Halt, wo will denn das Frischfleisch hin? In einer Reihe aufstellen, aber Zackzack!“ Das taten wir dann auch gleich. „Alle ausziehen!“ Als wir uns weigerten, das zu tun, waren wir von den restlichen Älteren gleich umringt. Einige hielten uns fest, der Rest zog uns aus. So standen wir wenig später alle wieder nackt da. Der Gruppenälteste trat näher und fing an, an uns herum zu spielen. Er langte jedem an den Schwanz und auch an die Ärsche. Bei Maik, so hieß der Jüngste von uns, blieb er stehen. Das arme Schwein dachte ich noch, da wurde er schon von vier Helfern gepackt und auf das Bett verfrachtet. Auf dem Bauch liegend, wurde er mit seinem Schlafanzug mit den Händen an die Bettpfosten gebunden. Ebenso mit den Beinen, nur dass die stark auseinander gezogen wurden. Der Älteste trat von hinten zu Maik und zog sich aus. Was da zum Vorschein kam, war eine riesige Latte. Maik schien das wohl gesehen zu haben, denn er fing an zu schreien, aber dies half nicht viel. Sofort kam jemand und knebelte ihn. Ich sah noch, wie sich der Typ auf Maik legte, da wurde ich aus meinen Gedanken gerissen. Nun waren wir Anderen ebenso dran. Auch ich wurde am Bett festgebunden und dann passierte das, was ich nie vergessen werde. Ich wurde mehrfach vergewaltigt. Beim ersten dachte ich noch, ich habe Glück, der hat einen kleinen Schwanz, aber da täuschte ich mich. Mit einem Stoß führte er seinen Schwanz bei mir ein und begann, mich hemmungslos zu ficken. Ich verlor irgendwie das Zeitgefühl, doch es dauerte auch unendlich lange, bis der Typ endlich in mir kam. Da standen die Anderen schon Schlange. Bis zum Zehnten bekam ich noch etwas mit, dann musste ich weggetreten sein. Als wir am anderen Morgen geweckt wurden, lag ich noch immer nackt im Bett. Mein Arsch brannte wie Feuer. Ich stand auf und sah auf meinem Laken Sperma und Blut. Vorsichtig fasste ich an mein Loch und spürte, dass es eingerissen war, nicht arg, dafür brannte es höllisch. Einem der anderen Neuen, er stellte sich als Bernd vor, erging es nicht besser als mir, nur er hatte Glück, er bekam am Schluss einen geblasen. Ich hatte nach all dem immer noch Druck auf der Leitung. Ich wollte gerade meinen Weg zum Duschen antreten, es war fast niemand mehr im Schlafsaal, als einer der Kerle vom gestrigen Abend zurückkam. Er kam zu mir drückte mich auf das Bett und fing an mir einen zu blasen. Im Vergleich zu dieser Nacht war dies himmlisch und ich kam mächtig. Später unter der Dusche sah ich auch Maik wieder. Bei näherem Beobachten, fiel mir auf, dass bei ihm noch Blut an den Beinen herunter lief. „Maik, du blutest“, meinte ich leise. Entsetzt schaute Maik nach unten und kippte weg. Wir brachten ihn auf die Krankenstation, wo er mit drei Stichen genäht wurde. Nach längerem Hin und Her, offenbarte er sich dann beim Sanitäter und seinem Betreuer. Ich hatte Angst, dass es nun noch härter für uns wird, weil es ja verraten wurde. Aber so schien es nicht zu sein. Der Gruppeälteste wurde in Einzelhaft gesteckt und somit trat Ruhe im Schlafsaal ein. Eines Tages wurden wir in ein neues Gebäude verlegt. Die Gruppen wurden kleiner, wir bestanden nur noch aus sieben Leuten und jede Gruppe hatte ihren eigenen Schlafraum. Bernd kam in meine Gruppe und da ich der Älteste war, wurde ich zum Gruppenführer ernannt und Bernd als Stellvertreter eingesetzt. Nun war ich schon vier Monate hier und es war ruhig geworden. Natürlich hatte ich Sex, mal mit Bernd, oder auch mit Anderen. Aber so brutal wie in der ersten Nacht war es nie wieder. Das änderte sich, als wir einen Neuzugang bekamen. Er war achtzehn Jahre alt, hieß Frank und übernahm meine Stelle als Gruppenältester. Jemand hatte uns gesteckt, er hätte seinen Freund erschlagen und hatte dafür achtzehn Jahre bekommen. Eines Nachts, ich hatte schon geschlafen, wurde ich durch eine Berührung geweckt. Frank lag nackt in meinem Bett und versuchte, in mich einzudringen. Als ich mich wehren wollte, spürte ich schon seine Faust in meinem Magen. Seine Hand umklammerte meinen Schwanz und die Eier so fest, dass ich unheimliche Schmerzen hatte und langsam Ruhe gab. So nahm er mich hart ran. Er fickte mich so brutal, dass ich mich nicht mal konzentrieren konnte. Ich musste vor Schmerzen weinen. In den nächsten Wochen kam nun jeder aus unserem Zimmer dran, jeder ließ es über sich ergehen, aus Angst, niedergeschlagen zu werden. Eines Tages, beim Duschen, kam Steffen zu mir. Er war der jüngste in unserem Zimmer. Ich sah seine Striemen auf dem Rücken und auf dem restlichen Körper. „Was ist passiert, Steffen?“ Er brach in Tränen aus und ich nahm ihn vorsichtig in den Arm. „Seit ein paar Wochen muss ich mich jeden Abend in der Kleiderkammer melden.“ Das hatte ich nicht gewusst. Dort wurde er von den Gruppenältesten schon erwartet. Er musste sich ausziehen und sich nackt auf den Tisch legen. Dann peitschen sie ihn und vergewaltigten ihn jeden Abend. Falls er nicht alle aufnehmen konnte, weil er ausgelaugt war, wurde er zusätzlich noch verprügelt. Seine Angst, es unserem Betreuer zu sagen, war enorm. Das brachte mich so in Rage, dass ich den Kopf verlor. So wie ich war, rannte ich in den Gruppenraum, an den Tisch, wo unser Gruppenältester, Frank, saß. Ich holte aus und schlug ihm ins Gesicht. Die Antwort kam postwendend. Er griff mir in die Kronjuwelen und verdrehte sie, dass es schmerzte. Dann traf mich auch schon sein erster Schlag… meine Nase war gebrochen. Dann ging es weiter. Der nächste Schlag ging in den Magen und wären die Anderen nicht dazwischen gegangen, so wäre ich jetzt wahrscheinlich im Himmel, bei meinem lieben Gregor. Nachdem ich wieder zur Besinnung kam, lag ich auf einer Trage und ein Sani verarztete mich. Neben ihm stand Steffen, der erleichtert schien, dass ich meine Augen wieder öffnete. Er beugte sich zu mir herunter und gab mir einen Kuss. Ich war irgendwie hin und weg davon, aber fiel auch gleich wieder in einen tiefen Schlaf. Ich erwachte in der Krankenstation. Meine Nase hatte einen Verband und mir war ganz flau im Magen. Plötzlich fiel mir der Kuss von Steffen wieder ein und ich dachte automatisch an meinen Gregor. >Gregor, wo auch immer du bist, ich liebe dich und wir sehen uns wieder!< Ich verbrachte weitere vier Tage auf der Krankenstation und als ich zurückkam, war Frank nicht mehr da. Ich erfuhr, dass er in einen anderen Knast verlegt worden war, zudem hatte er nun eine Klage wegen schwerer Körperverletzung in fünf Fällen am Hals. Vier weitere Jungen hatten ihn angezeigt, unter anderem auch Steffen. Er und ich kamen uns in den nächsten vier Monaten immer näher, er schlief häufig in meinem Bett, wir hatten aber dennoch nie Sex miteinander. Er war eher wie ein kleiner Bruder für mich. Die Zeit verging und so war es dann auch schon Weihnachtszeit. In dieser Zeit waren alle in meiner Gruppe sehr deprimiert, das erste Mal alleine ohne Familie um sich herum. Gregor fehlte mir auch sehr und ich weinte mich oft in den Schlaf. Und dann kam Heiligabend. Den ganzen Tag über hingen wir herum und am Nachmittag gab es so etwas Ähnliches wie eine Weihnachtsfeier. Jeder von uns bekam einen bunter Teller. Es war zwar nicht wie zu Hause, aber trotzdem schön. Steffen saß neben mir, ganz dicht an mich gekuschelt und schluchzte. Ich versuchte, ihn zu trösten, indem ich ihm über seinen blonden Wuschelkopf streichelte, was mir dann auch gelang. So saßen wir dann bis zum Schlafen gehen. Da wir es gewohnt waren, mit nacktem Oberkörper neben einander zu schlafen, war es auch diesen Abend nichts Besonderes, als Steffen sich plötzlich neben mir aufrichtete. „Ich habe da noch ein kleines Geschenk für dich“, meinte er und schaute mir dabei tief in die Augen. Bevor ich fragen konnte, was er denn meinte, hatte ich schon seine Lippen auf den meinen und er begann, mich leidenschaftlich zu küssen. Unsere Zungen tanzten wie wild im Mund. Dann ließ er von meinem Mund ab und wanderte über meinen Hals zu meinem Körper, aber jede Stelle wurde mit einem Kuss bedeckt. Er begann, an meinen Brustwarzen zu knabbern, um dann weiter zu meinem Bauchnabel zu wandern. Dass ich davon ein Steifen bekam, merkte Steffen natürlich sofort. So wanderte er den gleichen Weg hinauf, wie er hinunter gewandert war. Er küsste mich weiter zärtlich, bis er wieder von mir absetzte. „Christian…, ich würde dich gerne in mir spüren…“, kam es leise von Steffen. „Bist du dir da sicher?, fragte ich leise, „ich will dir nicht weh tun.“ „Tust du schon nicht… nicht du!“ Steffen dreht sich auf den Bauch und hob seinen Hintern an. Ich zog erst seine, dann meine Hose aus. Im Mondlicht konnte ich seinen wunderschönen Arsch beschauen, wo ich aber auch die Narben von Frank und seinen Kumpanen zu sehen bekam. Ich massierte mit meinem Finger langsam sein Loch, was bei Steffen ein leises Stöhnen verursachte. Ich versenkte langsam meinen Finger in seiner Grube und er wand sich langsam unter mir. Als ich spürte, dass es leichter ging, ließ ich einen weiteren Finger folgen, wobei Steffen sein Gesicht verzog. „Soll ich aufhören, tu ich dir weh?“ „Nein!“, hauchte er. Also massierte ich sanft weiter, bis Steffen nur noch kernig stöhnte. Ich zog meine Finger heraus und setzte meine Schwanzspitze an. Plötzlich fing Steffen an zu jaulen. „Komm, ich hör auf, das tut dir weh!“ Er schüttelte den Kopf. „Mach bitte weiter…“, sagte er heiser. Also verblieb ich in der Stellung, bis er sich an mich gewöhnt hatte, bevor ich tiefer in ihn eindrang. Ich fing langsam an, mich auf und ab zu bewegen und aus Steffens Wimmern wurde langsam ein Stöhnen. Irgendwie vergaß ich Steffen und dachte nur noch an Gregor. Wild bearbeitete ich Steffens Loch, der sich meinem Rhythmus immer mehr anpasste. Ich griff nach vorne und wichste seinen Schwanz. Schon bald merkte ich, dass ich an der Schwelle stand, aber dass auch Steffen gleich kommen würde. Noch ein letzter Stoss und ich entlud mich in seinem Darm. Fast gleichzeitig mit mir kam dann auch Steffen. Erschöpft ließen wir uns fallen. Ich wollte meinen Schwanz schon herausziehen, weil er auch schlaff wurde, doch Steffen drückte seinen Schließmuskel derart fest zusammen, dass es fast schon wehtat. Irgendwann entließ er mich dann doch und wir lagen dann dicht neben einander. „Du Christian, das war mein schönstes Weihnachtsgeschenk, das ich je bekommen habe.“ Ich gab ihm einen Kuss und schon bald schliefen wir ein. Es war am 17.01.1983. Ich war auf den Tag genau ein Jahr hier und hatte es geschafft, den Grossteil meiner Strafe abzusitzen. Strafe für was? Ach ja, ich hatte ja versucht, die Republik zu verlassen. Ich hatte in diesen Jahr viel erlebt, aber auch neue Freunde gefunden wie Bernd, der mit mir hier angekommen war und nun nur noch einen Monat vor sich hatte und Steffen, der Ende des Monats entlassen werden würde. Er war für mich inzwischen nicht nur mein kleiner Bruder, aber ich denke, ihr wisst schon, was ich meine. In dem Jahr hatte ich auch viel an Gregor denken müssen und jedes Mal endet es mit den Bildern unserer letzten gemeinsamen Nacht. Wie er da lag und in meinen Armen starb. Wie ich so in meinen Gedanken versunken dasaß, merkte ich, wie mir wieder Tränen über die Wangen liefen. Steffen hatte das auch bemerkt und kam zu mir. „Christian, was ist mit dir, warum weinst du?“ „Ach nichts…“ „Christian du weinst, wie kann da nichts sein.“ Ich schüttelte nur den Kopf. Noch nie hatte ich mit jemand über diese Nacht geredet und Steffen ließ einfach nicht locker. So riss ich mich zusammen und erzählte ihm die ganze Geschichte. Wie ich Gregor kennen gelernt hatte, wie wir uns geliebt hatten und auch diese Nacht, in der Gregor starb, wo mein Leben plötzlich keinen Sinn mehr hatte. Steffen hörte die ganze Zeit aufmerksam zu. „So nun weißt du alles“, meinte ich und zog die Beine an, um mich dahinter zu vergraben. Auch Steffen hatte Tränen in den Augen. Er setzte sich nun dicht neben mich und nahm mich in den Arm. „Ich weiß, dass ich dir nie Gregor ersetzen kann, aber darf ich das fortsetzen, was Gregor mit dir nicht erleben konnte?“, fragte Steffen leise, „darf ich dein Freund sein, bis an das Ende unserer Tage?“ Ich wischte mir die Tränen aus den Augen, konnte nicht recht antworten. „Kannst du mir bitte Zeit lassen?“ Er nickte. Die Tage vergingen wie im Flug und Steffens Entlassung kam immer näher und ich merkte, dass er immer noch auf eine Antwort wartet, doch ich konnte mich nicht entscheiden. Es war seine letzte Nacht hier in der JVA, er lag wie immer neben mir und ich sah ihm an, dass er ganz aufgeregt war. „Steffen?“ „Ja?“ „Ich hab lange darüber nachgedacht, was du zu mir gesagt hast.“ „Und?“ „Du hast schon Recht, du könntest mir nie Gregor ersetzen…“ „Aber?“ „Ich würde es gern mit dir versuchen… nimmst du mich trotzdem?“ Mit einen strahlenden Gesicht beugte er sich zu mir und gab mir einen so leidenschaftlichen Kuss, dass ich fast keine Luft mehr bekam. „Willst du mich nicht?“ Entsetzt schaute er mich an. „Wieso, was meinst du?“ „Wenn du mich noch einmal so küsst, dann bin ich schneller bei Gregor als dir lieb ist, ich hab keine Luft mehr bekommen!“ „Oh, entschuldige, ich war wohl etwas zu heftig.“ Doch dann fingen wir beide an zu lachen und hatten in der Nacht wunderschönen Sex miteinander. Am nächsten Morgen saßen wir alle etwas gedrückt beim Frühstück. Und dann kam der Augenblick, vor dem ich mich fürchtete. Steffen hatte seine wenigen Habseligkeiten an sich genommen und stand vor mir. „In fünf Monaten sehen wir uns wieder!“, meinte Steffen. Ich nickte nur und mir liefen die Tränen herunter. „Ich schreib dir auch, versprochen!“, sprach Steffen und gab mir noch einmal einen innigen Kuss, bevor er sich herum drehte und durch die Tür unsere Abteilung verließ. Bernd stand hinter mir und nahm mich in den Arm. „Du hast ihn ja bald wieder!“, raunte er mir ins Ohr, während mein Blick immer noch auf der geschlossenen Tür haftete. „Du hast gut reden, du hast ja nur noch einen Monat… aber fünf, das ist noch so lange.“ Steffen schrieb wie versprochen, so oft es ihm möglich war. Wieder wurden Bernd und ich verlegt, hatten zwar die gleiche Gruppenstärke, aber dieses Gebäude war anders. Jede Gruppe hatte ihren eigenen Schlafraum mit einer separaten Sanitäreinrichtung. Es waren täglich Abgänge im Haus, aber nur einmal in der Woche Zugänge. So kam es oft vor, dass Bernd und ich mit einem oder zwei Jungen alleine war. Und so geschah es, dass Bernd und ich auch mal ganz allein waren. Natürlich schliefen wir miteinander und haben uns oft gegenseitig einen gewichst, bis eben auf unser Zimmer eines Tages zwei Neuzugänge kamen. Zwei junge Knaben im Alter von 13 Jahren standen vor uns. Sie waren schlank und noch voll in der Entwicklung. Kaum waren wir für die Nachtruhe eingeschlossen, stellte ich mich vor die Beiden. „Aufstellen!“, sagte ich, „und Ausziehen. Ich hatte mittlerweile so einen Befehlston drauf, dass die Beiden ohne viel zu überlegen meiner Anweisung folgten. Und so standen sie wenig später im Adamskostüm vor uns. Ich nahm einen der süßen Knabenschwänze in die Hand und streichelte ihn. Sofort wurde dieser steif und der Junge bekam einen roten Kopf und schämte sich. Bernd grinste sich eins weg. „So auf die Knie und Mund auf!“, meinte ich und sie taten beide, was ich sagte. Bernd stellte sich neben mich und wir zogen gleichzeitig unsere Hosen herunter. Die Beiden staunten nicht schlecht, weil unsere Pracht voll ausgefahren war. „Maul auf!“, befahl ich und wir schoben gleichzeitig unsere Schwänze in die Mäuler. Es war ein wundervolles Gefühl, in so einen Jungenmaul zu ficken. Ich nahm meinen Knaben und legte ihn auf ein Bett. Ich befingerte ihn überall, am ganzen Körper. Es gefiel ihm anscheinend so, dass er plötzlich mächtig abspritzte. Ich nahm seine Knabenmilch mit meiner Hand auf und schmierte sie über seine haarlose Kimme. Danach beugte ich mich über ihn, setzte meinen Schwanz an und rammte ihn mit einem Stoss rein. Der Junge schrie kurz auf, aber er ließ mich dann gewähren. Wie ein Wilder fickte ich ihn durch und ich kam gewaltig in ihm. Die Zwei schliefen nun ständig bei uns, bis wir entlassen wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie noch zwei Monate abzusitzen. Nach unserer Entlassung haben Bernd und ich uns aus dem Augen verloren, ich weiß bis heute noch nicht, wo er ist oder was er macht. Sebastian, einer der zwei Jungs die am Schluss in meinem Bett schliefen, hatte ich dann ein paar Mal getroffen. Nachdem wir weg waren, hatte er es mit Jedem getrieben, der ihm in die Finger kam, er konnte nicht genug kriegen. Er war nur siebzehn Jahre alt geworden, denn er hatte sich bei Irgendeinem mit Aids angesteckt. Die Zeit verging und jede Woche kam ein Brief von Steffen, den ich natürlich immer gleich beantwortete. Und dann war es endlich soweit, der 17.06.1983, der Tag meiner Entlassung. Ich hatte noch gefrühstückt und wurde dann in die Reservatenkammer geführt, wo ich mich wieder ausziehen musste. Ich durfte duschen, um mir danach dann meine eigenen Sachen abzuholen, die ich damals abgeben musste. An der Ausgabe war wieder derselbe Kalfaktor, wie bei meiner Einweisung, doch er erkante mich nicht. Ich konnte mich noch gut an seine Worte erinnern, die er damals sagte. Ich schüttelte den Kopf und nahm grinsend meine Sachen. Schnell war ich wieder angezogen und an der Kasse wurde mir mein Entlassungsschein und 175,54 Ostmark ausgehändigt. Danach wurde es ernst, man führte mich zum Ausgang. Dahinter warteten meine Eltern. Nach meiner Entlassung aus dem Jugendstrafvollzug bin ich zur Wiedereingliederung zu meinen Eltern zurück geschickt worden. Ich war inzwischen achtzehn Jahre alt und musste arbeiten gehen. Vom Staat hatte ich eine Stelle zugewiesen bekommen und ich musste in die Jugendorganisation FDJ eintreten, was mir damals zuwider war. Es wurde erst besser, als ich mit zu den Veranstaltungen fahren durfte, die im ganzen Ostblock stattfanden. Da gab es viele junge Burschen und auch viele, die so waren wie ich, also schwul – zwar nicht offen, aber man verstand sich. Somit wurde die FDJ für mich Mittel zum Zweck. Ich hatte mich für jede Veranstaltung als Teilnehmer beworben, was mir Anerkennung und hohes Ansehen in meiner FDJ-Gruppe einbrachte. Bei der ersten Veranstaltung, wo ich dabei war, war das Pioniertreffen in Karl-Marx-Stadt – das heutige Chemnitz. Wir waren in einer Schule untergebracht, das heißt, die Jungen auf einer Etage und die Mädchen auf einer anderen. Dazwischen die Ordnungsposten (Ordnungsgruppe der FDJ) und die mussten aufpassen, dass da zwischen Jungen und Mädchen nichts passiert. Aber was da zwischen Boy und Boy abging, wussten sie nicht. Eines Abends – wir kamen von einer Veranstaltung, musste ich dringend mal auf die Toilette. Doch als ich mich auf das Becken setzte hörte ich Geräusche von nebenan. Ich hörte sofort auf und stellte mich auf das Becken, so dass ich unbemerkt über die Trennwand sehen konnte. Da waren gerade drei Boys zwischen sechzehn und zwanzig zugange. Einer wurde von hinten und vorne bearbeitet, er war völlig nackt. Die beiden anderen hatten jeweils nur ihre Hose heruntergelassen. Einer der beiden lutsche genüsslich an dessen Schwanz, der andere hatte seinen dicken Schwanz tief in dessen Loch vergraben. Plötzlich erkannte ich den Nackten, es war mein Kollege Thomas, der aber normalerweise immer jedem Mädchen hinterher rannte. Ich wurde wieder aus den Gedanken gerissen, als die drei vor mir auf den Höhepunkt zusteuerten. Erst spritze Thomas dem Einen eine geballte Ladung ins Gesicht, bevor sein Hintermann sich auf seinem Rücken entlud. „Das müssen wir unbedingt mal wieder wiederholen“, meinte Thomas zu den Beiden, die jetzt aber schnell abzogen. Während Thomas sich wieder anzog, entdeckte er mich auf der Brüstung. Natürlich ließ mich das eben Gesehene nicht kalt und ich war selbst am Wichsen. „Was machst du denn hier und wie lange bis du schon da?“ Ich konnte nichts sagen, denn ich stand kurz vor dem Abspritzen. Da stand er auch schon in meiner Kabine. Als er mich mit meiner runtergelassen Hose sah, spritzte ich auch schon ab. „Geil!“, kam es von Thomas, „dass ist wunderbar, ich habe schon lange ein Auge auf dich geworfen“ „Ich auf dich auch“, sagte ich, als ich meinen Schwanz wieder verstaute und von meinem Platz herunterstieg, „aber du bist ja immer mit den Mädchen herum gezogen.“ „Das war alles Tarnung!“, meinte er grinsend, „komm, Schlafenszeit.“ So verließen wir gemeinsam die Toilette und gingen schlafen. Am nächsten Tag hatten wir Freizeit für uns und Thomas fragte mich, ob wir gemeinsam schwimmen gehen würden. Ich stimmte zu. Wir fuhren mit der Straßenbahn kreuz und quer durch die Stadt und ich fragte mich, wo das enden sollte. Ich war noch in Gedanken versunken, als er mich plötzlich am Arm zog. „Komm, aussteigen. Wir sind fast da.“ Nach wenigen Schritten waren wir wirklich schon am Stadtrand und vor uns lag ein Wäldchen. „Und wo ist der See?“, fragte ich. Er grinste. „Komm, wir sind gleich da“, meinte Thomas und verschwand im Wald. Nach einem kleinen Fußmarsch standen wir vor einer kleinen Blockhütte an einem See, kein Mensch weit und breit. „Wau, woher kennst du diesen Ort, du wohnst doch wie ich auch in Leipzig und wir sind gestern erst angekommen?“ „Das ist das Wochenendgrundstück von meinen Eltern und ich habe den Schlüssel mitgebracht. Uns habe ich für das Wochenende abgemeldet, meinte einfach, mit deiner Schwester stimmte etwas nicht und du müsstest nachschauen und ich würde dich dabei begleiten.“ Ich schüttelte den Kopf. „So haben wir beide drei Tage Zeit, um uns näher kennen zulernen“, beendete Thomas seine Ausführung. „Du bist verrückt!“, sagte ich und er schloss die Tür auf. Es war heiß im Haus und auch draußen, so das wir nur in Badehosen rum liefen, nachdem ich mir die Hütte angesehen hatte. „Nun, gehen wir baden?“, fragte Thomas. „Ja, eine Abkühlung tut jetzt gut“, sagte ich und schon war er im Wasser. Mit einem Satz sprang ich neben ihm ins Wasser. Er kam auf mich zu und umschlang mich mit seinen Armen. Dann vergrub er seine Zunge in meinem Rachen und seine Hand wanderte zu meinem Schwanz. „Nicht hier draußen…, wenn uns jemand sieht“, meinte ich. „Hierher hat sich bis jetzt noch niemand verirrt!“, bekam ich als Antwort und schon waren seine Hände überall. Er nahm meine Hand und führte mich aus dem Wasser. Wir legten uns ins hohe Gras, wo wir uns die Badehosen abstreiften und nun nackt waren. Er wanderte an meiner Brust entlang und küsste jeden Fleck meines Körpers, bis er schließlich meinen Schwanz in den Mund nahm. Doch ich wollte nicht ihm die ganze Arbeit überlassen und so waren wir schnell in der 69er-Stellung und ich schmeckte zum ersten Mal seinen Schwanz. Es war einfach wunderbar. Wir bliesen uns, bis wir fast gleichzeitig kamen und spritzten uns gegenseitig auf den Oberkörper. Als wir uns erholt hatten gingen wir nackt, mit der Badehose in der Hand, zurück in die Hütte, wo Thomas Badewasser einließ und wir uns in der Wanne gegenseitig saubermachten. Wir zogen uns nichts an nach dem Baden, sondern liefen nackt herum. An diesen Tag bliesen wir uns noch mehrmals, bis wir dann ins Bett gingen. Thomas fing an, zu erzählen und ich hörte einfach zu. Er erzählte mir von seinem ersten Mal und von einem festen Freund, den er suchte, aber noch nicht gefunden hatte. Er wurde immer nur von Anderen benutzt und immer nur von Älteren. „Hast du dich schon mal ficken lassen?“, fragte er mich, er ist immer nur gefickt worden und möchte auch mal wissen, was für ein Gefühl das ist, „darf ich dich ficken? Ich stimmte nach kurzem Überlegen zu, denn ich kannte das Gefühl noch von der JVA. Da hatte ich andere Kaliber in mir und die haben nicht vorher Gefragt. Er war sofort wieder hell wach und wollte es sofort tun. Ich kniete mich auf allen vieren auf das Bett und reckte ihn meine Kiste entgegen. Er spielte zuerst mit den Fingern an meiner Rosette, um sie etwas zu entspannen, dann setzte er seinen steifen Schwanz an und drang langsam in mich ein. Er war ganz behutsam, es tat nicht weh und als er dann auch noch mit seiner Schwanzspitze meine Prostata immer wieder berührte, war ich glücklich. Er aber auch, wie ich hören konnte. Ich kam, ohne dass ich meinen Schwanz berührte zwei mal und es dauerte dann auch nicht lange, bis er in mir kam und seine Ladung in meine Därme spritzte. Es war wundervoll. Eng umschlungen schliefen wir ein. Dieses Wochenende werde ich mein Leben nie vergessen. Mit Thomas war ich noch sechs Monate zusammen, bis er von heute auf Morgen in den Westen abgeschoben wurde. Wir haben uns nach der Wende schon ein paar Mal getroffen, aber Sex hatten wir nie wieder. Er hat einen festen Freund und lebt heute in Bingen am Rhein in der Nähe von Mainz. Es war Juni 89. Ich war mittlerweile 21Jahre alt. Ich wollte normalerweise nur Urlaub in der CSSR in Prag machen, aber es kam ganz anders. Ich bin also mit dem Zug nach Prag gefahren, hatte mir ein kleines Hotel am Stadtrand von Prag ausgesucht. Nichts Besonderes, aber billig und in der DDR bekannt, dass es da schwulenfreundlich zugeht – ich wollte ja was erleben. Als ich ankam, bezog ich sofort mein Zimmer und schon auf den Weg in dieses bemerkte ich, dass hier viele Ostdeutsche junge Leute abgestiegen waren. Wie auch der junge Mann, der mir ins Auge fiel, etwa so alt wie ich, blond und ca. 1,80 groß. Er sah unwahrscheinlich gut aus. Ich ging also in mein Zimmer. Es war nicht besonders groß, aber für das Geld genug. Ich hatte ein Bett für die nächsten vierzehn Tage, dachte ich. ‚Nun wollen wir uns mal die Umgebung anschauen’, dachte ich so bei mir und ging zuerst mal auf den Balkon. Hier hatte man einen guten Blick auf den Innenhof, wo der Pool war. Auch hier lagen viele hübsche junge Kerle in der Sonne. Ich beschloss, mich zu ihnen zu gesellen, zog mir meine Badehose an, nahm mir ein Handtuch und ging runter am Pool. Ich musste ein wenig suchen, um noch eine freie Liege zu finden. Geschafft, ich habe Urlaub und liege in der Sonne und um mich herum lauter junge hübsche Boys, was wollte ich mehr? Es war so gegen Mittag, als mir auf einmal jemand die Sonne nahm. Es war der blonde Boy. „Entschuldige, ist die Liege neben dir noch frei?“ „Ja!“ Und schon lag er neben mir und wir kamen ins Gespräch. So erfuhr ich, dass er Marc hieß und gerade achtzehn Jahre geworden sei. Die Reise sei ein Geburtstagsgeschenk seiner Eltern und dass es auch das erste Malwäre, dass er alleine in Urlaub sei. Wir freundeten uns schnell an und verstanden uns auf Anhieb. „Wenn wir noch etwas zu Essen wollen, dann müssen wir uns aber jetzt beeilen“, meinte er plötzlich. Während des Essens beschlossen wir, gemeinsam Etwas zu unternehmen und so verabredeten wir uns für 14.00 Uhr, so dass jeder von uns genügend Zeit hatte, sich frisch zu machen. Nach dem Essen gingen wir dann jeder in sein Zimmer. Bis 14.00 Uhr war noch genug Zeit und so setzte ich mich auf dem Balkon in die Sonne, was mir gut tat. Aber ich hätte besser auf die Zeit achten sollen, denn ich war ein wenig eingenickt. Ich sah auf die Uhr und erschrak. Es war schon fünf vor Zwei und ich musste doch noch duschen. Als ich gerade unter die Dusche steigen wollte, das Wasser lief schon, klopfte es an der Tür. Ich also wieder raus und öffnete die Tür. Da stand Marc. „Bist du schon fertig?“ „Nein, komm rein, ich muss noch schnell duschen.“ Er folgte mir ins Zimmer und ich verschwand im Bad. Ich merkte nicht, wie Marc ins Bad kam. Plötzlich stand er vor mir. „Weißt du dass du gut aussiehst, so im Adamskostüm“, meinte er, nahm das Handtuch, das ich vorhin abgelegt hatte und begann, mich abzutrocknen. Es war ein gutes Gefühl. Ich drehte mich zu ihm und gab ihm zärtlich ein Kuss auf seine Wange. „Wenn wir noch etwas unternehmen wollen, muss ich mich jetzt anziehen.“ Ich ging aus dem Bad zu meinem Koffer, um mir ein paar Klamotten heraus zu suchen. Marc folgte mir. „Schade!“, meinte er etwas traurig. Und so zogen wir los. Es war wunderbar, mitzuerleben, wie Marc so richtig aufblühte in seinem ersten Urlaub ohne seine Eltern. Wir waren in der City von Prag und haben uns alles angesehen, was es zu sehen gab. So gegen 20.00 Uhr sind wir dann zurück in unser Hotel, von unterwegs haben wir noch zwei Flaschen Wein mitgenommen. Im Hotel angekommen, sind wir auf das Zimmer von Marc, wo wir uns auf dem Balkon setzten und eine Flasche Wein öffneten. Nach einer Weile meinte Marc, er müsse jetzt Duschen, denn er habe viel geschwitzt. Er stand auf und verschwand im Bad. Ich blieb sitzen und hörte das Wasser rauschen. Nach einer Weile kam er wieder raus, nur mit einem Handtuch bekleidet. Er rief nach mir und ich ging rein, als er gerade das Tuch fallen lies und vor mir stand, so wie Gott ihn geschaffen hat. Es war ein wundervoller Anblick. Seine makellos gebräunte Haut ohne weiße Flecken wie bei mir. Sein kindliches Gesicht und sein voll ausgefahrenes Rohr – einfach zum Anbeißen. „Du siehst aber auch saugut aus“, sagte ich und er lächelte mich an mit einem Ausdruck, der mich faszinierte. „Ist dir nicht auch zu warm?“, sagte er plötzlich und begann, mich auszuziehen, bis ich dann auch nackt war. Dann küssten wir uns so leidenschaftlich, dass mir fasst die Luft weg blieb. Hand in Hand gingen wir zum Bett, wir lagen nebeneinander, wir küssten und streichelten uns gegenseitig am ganzen Körper. Es war der Wahnsinn, wir waren so geladen, dass wir ohne weiteres Zutun fast gleichzeitig kamen. Nach einer kleinen Verschnaufpause, in der keiner etwas sagte, hatte ich noch mal die Gelegenheit, mir meine neue Eroberung anzuschauen. Er sah wirklich super aus, so schlank, mit seinem Waschbrettbauch und seinem niedlichen Gesicht, einfach zum Verlieben. Während ich ihn so ansah, begann er zu erzählen. Er wüsste seit seinem 14 Geburtstag, dass er schwul war. Seinen ersten richtigen Sex hatte er mit seinem Nachbarn, der ihn in seiner Wohnung verführte. Dann wurde es ruhig. Er war in meinen Armen eingeschlafen und so eng umschlungen erwachten wir auch am anderen Morgen. Ich wurde von ihm wach geküsst. Die folgenden Tage vergingen wie im Fluge und wir hatten viel Spaß. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Wir hörten im Radio, dass Ungarn die Grenzen nach Österreich geöffnet hatte. Das war meine Chance. Ich hatte endlich die Möglichkeit, zu meinen Großeltern nach Güglingen bei Heilbronn zu kommen. Sofort erzählte ich Marc von meinen Vorhaben. Aber er war enttäuscht von mir, denn er wollte nicht weg ohne seine Eltern und er hatte doch niemand im Westen. Von dem Tag an sahen wir uns immer weniger, bis ich mir eine Fahrkarte nach Ungarn gekauft hatte. An diesem Abend sahen wir uns zum letzten Mal, er gab mir nur einen Kuss auf die Wange und meinte: „Viel Glück!“ Am nächsten Morgen habe ich meine Sachen zusammen gepackt und bin zum Bahnhof. Mit dem Zug fuhr ich nach Sotina in Ungarn an der Grenze zu Österreich. Es war einfach der Wahnsinn, was sich im Zug und an der Grenze abspielte. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, würde ich sagen, in der DDR muss es keine Einwohner mehr geben, denn die waren alle hier! Es waren Menschenströme, die gen Westen zogen und wenn du einmal drin bist musst du mit, ob du willst oder nicht. Doch ich wollte ja. So geschah es, das ich im Juni 1989 das erste Mal westdeutschen Boden betrat. Wir wurden vom Bundesgrenzschutz im Empfang genommen und mit Bussen nach Giessen in das damalige Auffanglager gebracht, wo unsere Personalien aufgenommen wurden und jeder, der Verwandtschaft oder Bekannte in der BRD hatte, durfte einen Anruf tätigen. Ich habe sofort meine Großeltern angerufen und so wurde ich noch am selben Tag von meinem Opa abgeholt, und konnte somit dem Chaos, das dort herrschte, entfliehen. |