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Information Feuchter Traum
Posted by: Frenuyum - 12-31-2025, 10:26 PM - No Replies

   



Jason schreckte hoch. Er hatte zwar von feuchten Träumen gehört, aber keiner seiner vierzehnjährigen Freunde wollte zugeben, jemals einen gehabt zu haben. Er hatte es für einen Mythos aus der Umkleidekabine gehalten. Jetzt, da seine Unterhose vorne mit Sperma getränkt war, wusste er es besser.
Es war in seiner zweiten Nacht im Sommerlager passiert, in einem Schlafsaal mit sieben anderen Jungen, die alle jetzt wach waren und sich anzogen - duschen würde es erst am Abend geben.
Jason wartete, bis die anderen Jungen zum Frühstück gegangen waren. Er kroch aus seinem unteren Bett, zog schnell seine Reisetasche darunter hervor, wechselte seine Unterwäsche und zog sich an. Travis, ihr sechzehnjähriger Schlafsaalbetreuer, steckte den Kopf zur Tür herein.
"Kommst du, Jace?"
"Ja."
Jason rannte zur Tür und bemerkte das wissende Lächeln auf dem Gesicht des älteren Jungen. Travis versperrte ihm den Weg.
"Halt! Langsam, Jace. Es ist noch genug Zeit zum Frühstücken, und es gibt reichlich zu essen."
Er schloss zu dem jüngeren Jungen auf und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
"Ich wette, du hattest einen feuchten Traum."
Jason wurde rot. „Ja.“
"Der erste?"
"Ja."
„Das passiert hier oft. Ich glaube, es liegt an der Aufregung, all die anderen Jungs um sich zu haben.“
Jason warf ihm einen kurzen Blick zu, reagierte aber nicht. Travis grinste ihn an.
„Das ist eine Botschaft von Gott, wissen Sie.“
"Das ist doch kein Bibellager, oder?"
Travis lachte laut auf.
„Ich mag deinen Sinn für Humor, Jace. Gott sagt dir, du sollst Sex haben.“
"Mit einem Mann?"
Es kam ganz spontan heraus, und Jason errötete erneut. Travis grinste.
„Wenn es Teil des Traums war, dann ist es auch Teil der Botschaft.“
Während er inmitten des jugendlichen Chaos im Speisesaal frühstückte, dachte Jason über seinen Traum nach. Die Details waren lebhaft, wenn auch etwas bruchstückhaft: der Vollmond am Nachthimmel, als er aus dem Schlafsaal trat, die Wärme der Nachtluft auf seinem Weg zum See, die Kühle des tiefschwarzen Wassers, als er hineinwatete, die schattenhafte Gestalt des Jungen auf dem Sprungturm und der Anflug von Aufregung, als ihm klar wurde, dass auch der andere Junge nackt war.
Das war alles, und es war nicht das, was er erwartet hatte. Wenn die Gerüchte aus der Umkleidekabine stimmten, hätte er eigentlich mit irgendeinem Mädchen rumknutschen müssen. Und trotz der Details schien ihm die Handlung unkontrollierbar, noch mehr als seine üblichen Träume vom Fliegen oder seine Angst, sein Klassenzimmer nicht zu finden.
Nach dem Frühstück ging Jason zu seiner ersten Aktivität des Tages – der Holzwerkstatt. Der Kursleiter war ein erfahrener Werklehrer, und Travis war sein Assistent. Jasons Projekt war ein Hängepflanzgefäß für seine Mutter. Travis beobachtete seinen Fortschritt, gab ihm ab und zu Anweisungen und viel Zuspruch. Anweisungen beinhalteten immer eine Hand auf Jasons Schulter – Zuspruch bedeutete einen kurzen Druck auf seinen Nacken oder ein Klopfen auf den Rücken. Beides erforderte, dass er nah genug stand, um die Wärme und Energie des älteren Jungen, der sportliche Körper hatte, zu spüren und den Duft seines Old Spice Deos wahrzunehmen.
Jason war in Travis verknallt, obwohl er dieses Wort nie benutzt hätte – Jungen verknallten sich in Mädchen, nicht in andere Jungen. Er wollte einfach nur der beste Freund des gutaussehenden Jungen sein. Und wenn Travis ihn Jace nannte, ein Spitzname, den nur Travis benutzte, erregte ihn das auf eine Weise, die er selbst nicht verstand – dieselbe Art von Aufregung, die er in seinem Traum gespürt hatte.
Jasons Bedürfnis nach einer Dusche wurde durch seine nächste Aktivität gestillt – Tauchunterricht. Das Schwimmen zum Sprungturm vermittelte ihm ein Gefühl der Vertrautheit, das ein einziger Tag Erfahrung nicht erklären konnte. Am Turm angekommen, kletterte er die Leiter hinauf und blieb am Rand stehen, den Blick zurück zum Ufer gerichtet. In seinem Traum hatte der andere Junge hier gestanden. Warum wirkte es so real? Wer war dieser andere Junge?
In der Mittagspause fand er den Zettel auf seinem Kissen: Mitternachtsschwimmen? Der Zettel war genauso überraschend wie sein feuchter Traum. Er las ihn mehrmals, als ob das den zwei einfachen Worten Bedeutung verleihen würde. Als er ihn in die Tasche steckte, hatte sich die Botschaft nicht verändert.
Da Jason nun mit zwei Sorgen belastet war, ließen seine Gedanken während des Kanuunterrichts am Nachmittag nach. Und auch in der anschließenden Freizeit war er nicht wirklich bei dem Volleyballspiel dabei, das er mit seinen Schlafsaalkameraden gegen die Nachbarn spielte.
************
Jason träumte wieder, und neue, zusammenhanglose Szenen gesellten sich zu den alten hinzu – er schwamm auf den Sprungturm zu, kletterte die Leiter hinauf, stand vor einem Jungen, den er nicht kannte, lag auf dem Rücken auf einem weißen Handtuch, der Junge kniete zwischen seinen Beinen, und dann überkam ihn dieses mittlerweile vertraute Gefühl der Aufregung, weil er wusste, was als Nächstes passieren würde.
Er erwachte so abrupt wie zuvor, seine Unterwäsche wieder nass von Sperma. Der unverkennbare Geruch von Old Spice hing in der Luft, als wäre er direkt aus seinem Traum herübergeweht worden. Travis hatte Recht gehabt – es war eine Botschaft Gottes.
Die Uhr an der Wand zeigte ihm Mitternacht an. Alle anderen schliefen, als er aus seinem Bett kroch, seine Shorts auf den Holzboden fallen ließ und leise zur Tür schlüpfte.
Der Vollmond erhellte ihm den Weg, als er aus der Baracke trat und zum See ging. Die Nachtluft war warm, das tiefschwarze Wasser dagegen kühl. Er blickte zum Sprungturm. Der nackte Junge wartete dort auf ihn, und er wusste, wer es war.
Jason schwamm zum Sprungturm und kletterte eifrig die Leiter hinauf. Dort lag kein weißes Handtuch. Enttäuscht stellte er sich neben Travis und blickte zurück zum Ufer. Der Ältere legte ihm einen Arm um die Schultern und zog ihn an sich.
„Ich wusste, dass du kommen würdest, Jace.“ Er lächelte den jüngeren Jungen an. „Lass uns ein bisschen Tauchen üben.“
Jasons Enttäuschung verflog schnell. Es war nur ein Traum gewesen, und jede Ähnlichkeit mit der Realität war reiner Zufall. Travis wollte mit ihm ein nächtliches Abenteuer erleben, und das genügte ihm.
Die Jungen tauchten mehrmals leise ins Wasser, bevor sie sich nebeneinander auf den Rand der Plattform setzten und die Füße im Wasser baumeln ließen. Travis lehnte sich auf seine Ellbogen zurück.
"Du weißt doch, dass es gegen die Regeln verstößt, nachts zu schwimmen."
„Warum hast du mich dann dazu eingeladen?“
Travis schwieg einige Augenblicke.
„Denn manchmal muss man die Regeln brechen, um Spaß zu haben.“
Er stand auf und beugte sich hinunter, um Jason beim Aufstehen zu helfen.
"Ich möchte dir etwas zeigen, Jace."
************
Die alte Hütte stand etwas versteckt im Wald. Travis ignorierte das „Zutritt verboten“-Schild, öffnete die Tür und führte den jüngeren Jungen hinein. Der kleine, dunkle Raum roch muffig. An einer Wand lag das einzige Möbelstück – eine alte, fleckige Matratze. Spinnweben bedeckten das kleine, schmutzige Fenster, nur ein paar Kondome und ein offenes Glas Vaseline standen auf der Fensterbank.
Als würde er eine Holzbearbeitungsanleitung geben, legte Travis Jason die Hand auf die Schulter.
"Leg dich auf den Rücken."
Jason folgte der Anweisung bereitwillig und beobachtete, wie die sich bewegende Gestalt ein Kondom überzog, gekonnt Vaseline auftrug und sich dann zwischen seine Beine kniete, um dort noch mehr aufzutragen. Travis beugte sich vor, gab dem Jungen einen Kuss und nahm dann seine Position ein.
"Entspann dich, Jace. Dann geht es leichter rein."
Jason spürte Druck zwischen seinen Beinen und dieselbe erregende Welle wie in seinen Träumen. Ein leises Keuchen war das einzige Anzeichen dafür, dass er penetriert wurde. Nervös und still lag er da, während Travis beiläufig die Vereinigung vollzog und sich in ihm zu bewegen begann.
Während Travis ein gleichmäßiges Tempo vorgab, wanderten Jasons Hände über den verschwitzten Rücken und die Schultern des schönen Jungen und erkundeten einen glatten, muskulösen Körper, den er zuvor nur aus der Ferne bewundert hatte.
Jason, der in den lustvollen Gefühlen der Vereinigung mit seinem Idol versunken war, schien es, als sei es viel zu schnell vorbei gewesen. In Wirklichkeit dauerte es mehrere Minuten, lange genug, damit Travis den Körper des jüngeren Jungen nach Herzenslust genießen konnte.
Als er sich zurückzog, beugte sich Travis vor und küsste Jason noch einmal. Er setzte sich auf die Fersen, zog das Kondom ab und warf es auf einen wachsenden Haufen. Während er sich die schweißnassen Haare aus den Augen strich, grinste er Jason an.
"Das war heiß, Kumpel. Steh nicht auf. Ich mach's gleich nochmal."
Travis griff nach der Vaseline und streichelte sich ein paar Minuten lang ausgiebig, bevor er sich vorbeugte, um sich in Position zu bringen.
Jason fand, dass es diesmal leichter hineinging und sich die Bewegung in ihm angenehmer anfühlte – eine Geschmeidigkeit, die vorher nicht da gewesen war. Travis' Gesichtsausdruck verriet, dass es ihm auch besser gefiel. Erst als Travis ejakulierte, wurde Jason mit einem heißen Schauer der Erregung bewusst, was anders war.
Travis zog sich zurück und half Jason aufzustehen. Nach einem innigeren Kuss und einer herzlichen Umarmung sprach Travis ihm eine Einladung aus.
"Wollen wir es morgen wiederholen?"
"Sicher!"
"Mit oder ohne?"
„Ohne.“ Dann grinste er. „Denn manchmal muss man die Regeln brechen, um Spaß zu haben.“
Später, als er zurück in sein Bett kroch, lächelte Jason in sich hinein. Zum Glück musste er in der High School keinen Aufsatz mehr mit dem Titel „Was ich letzten Sommer gemacht habe“ schreiben.

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Information Der Hofjunge
Posted by: Frenuyum - 12-31-2025, 10:19 PM - Replies (8)

   


Kapitel 1
Carolyn fragte sich, ob der Junge überhaupt ein Hemd besaß. Sie hatte ihn noch nie mit einem gesehen, nicht einmal, als er sie wegen Gartenarbeiten angesprochen hatte. Obwohl sie Hernandez Landscaping in erster Linie wegen der Qualität ihrer Arbeit beauftragt hatte, war die ansprechende Optik ein willkommener Bonus.
Zusammen mit ihren Arbeitsschuhen und olivgrünen Cargoshorts trug der Rest der Crew saubere weiße Poloshirts mit dem Firmenlogo auf dem Rücken und ihren Namen auf der Vorderseite. Sie wusste also, dass der ältere Mann Diego, der jüngere Ricardo und die junge Frau, die gelegentlich mit ihnen arbeitete, Juanita hieß. Der Name des Kindes war noch unbekannt, aber das wollte sie ändern.
Sie wandte sich vom Schlafzimmerfenster ab und musterte sich kritisch im Ganzkörperspiegel an der Kleiderschranktür. Mit fünfunddreißig Jahren zog sie immer noch alle Blicke auf sich. Das Fitnessstudio im Country Club hielt sie in Topform. Ihre Designerkleidung betonte ihre Figur optimal. Ein guter Friseur und der gezielte Einsatz von Make-up erledigten den Rest.
Carolyn trat aus ihrem Zimmer auf den Innenbalkon mit Blick auf das prunkvolle Wohnzimmer – Teil des Lebensstils, den ihr erfolgreicher, politisch ehrgeiziger Anwaltsgatte verlangte. Während sie die breite Treppe hinunterging, dachte sie darüber nach, wie sie an diesen Punkt in ihrem Leben gelangt war.
Sie hatte Arthur, zwölf Jahre älter als sie war, mit zwanzig geheiratet. Damals war sie seine Sekretärin und von ihm schwanger. Die Scheidung hätte hässlich werden können, wäre seine erste Frau nicht noch indiskreter gewesen als Arthur. Dank des Detektivs, den Carolyn heimlich engagiert hatte, besaß Arthur die pikanten Fotos als Beweis.
Obwohl Carolyn es zu etwas gebracht hatte, profitierte Arthur am meisten von seiner zweiten Ehe. Das Erbe ihrer Großeltern, ihre gesellschaftlichen Kontakte durch ihre Eltern und der von ihrem Vater geerbte, knallharte Geschäftssinn hatten sie dahin gebracht, wo sie heute standen.
Und nun tat Arthur sein Bestes, alles zu vermasseln. Sie hatte ihn schon länger verdächtigt, mit seiner neunzehnjährigen Sekretärin – Verwaltungsassistentin war damals der gängige Titel, erinnerte sie sich – zu schlafen, und nun, dank desselben Detektivs, hatte sie die Beweise. Sie fragte sich, ob er den Jungen schon missbraucht hatte, als dieser auf sie aufpasste.
Carolyn war zunächst überrascht gewesen, dass ihr Mann eine homosexuelle außereheliche Beziehung hatte, doch im Nachhinein hätte sie es ahnen müssen. In den letzten Jahren hatte er sich immer mehr attraktiven jungen Männern zugewandt, während ihre Beziehung zunehmend platonischer wurde. Seine gelegentliche Erfüllung ihrer Wünsche wirkte nun oberflächlich und mechanisch.
Carolyns größte Sorge galt den möglichen Folgen einer Entdeckung für Arthurs Ruf und Karriere. Eine heterosexuelle Affäre wäre schon schlimm genug gewesen – eine homosexuelle würde ihn ruinieren. Der Dummkopf hätte es besser wissen müssen, aber sein Verstand war schon immer nur in seinem Penis.
Carolyn lächelte grimmig. Obwohl er sich Nick nannte, hieß der junge Schürzenjäger eigentlich Nickel. Schon sein Name war billig, ganz zu schweigen von altmodisch. Er und Arthur steuerten geradewegs auf einen Absturz zu, aber Carolyn würde ihnen langsam und subtil den Boden unter den Füßen wegziehen, denn sie hatte ihren eigenen Spaß im Sinn. Wenn es nach ihr ginge – und das tat es meistens –, würde der oberkörperfreie Gärtnerjunge ihre Version von Lady Chatterleys Liebhaber werden.
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Tiago war ein sechzehnjähriger Hüne, und er wusste es. Seinen muskulösen Körperbau hatte er geerbt, doch harte Arbeit hatte ihn noch verstärkt. Sein wildes schwarzes Haar, seine dunklen Augen und seine dunkle Haut bildeten einen Kontrast zu seinen perfekten weißen Zähnen, wenn er sein unschuldiges, jungenhaftes Lächeln zeigte. Hinter diesem Lächeln verriet das schelmische Funkeln in seinen Augen, dass er ein charismatischer Draufgänger war, der junge Abenteurer verführte, ganz wie der legendäre Rattenfänger von Hameln.
Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb, für den Tiago seit seinem vierzehnten Lebensjahr arbeitete, gehörte seinem Onkel Diego. Die anderen Mitarbeiter trugen die Firmenuniform. Tiago hatte sich vom ersten Tag an gewehrt und sein Hemd sofort ausgezogen, sobald er die Baustelle betrat. Diego war zunächst dagegen, aber Tiago war so gutmütig und hartnäckig in seinem Widerstand, dass sein Onkel schließlich nachgab. Nun ließ er sein Hemd einfach zu Hause.
Diegos Geschäft lief in diesem Sommer besonders gut. Die Nachbarn seiner Kunden interessierten sich plötzlich für seine Dienste, und er erkannte schnell, dass das Interesse sowohl an der hervorragenden Arbeit als auch an dem attraktiven jungen Mann lag, der damit zu tun hatte. Da die Anfragen meist an seinen freundlichen und aufgeschlossenen Neffen Tiago gerichtet waren, übertrug Diego ihm die Neukundenakquise.
Trotz seines Lächelns war Tiago alles andere als unschuldig und jungenhaft. Da er zahlreiche ältere Cousins und Freunde hatte, war er schon früh mit Sex in Berührung gekommen. Kurz gesagt, er hatte Sex, seit er zum ersten Mal Sperma an der Hand hatte. Und obwohl es ihm nichts ausmachte, seinen Körper lüsternen Frauen und ihren Töchtern zu präsentieren, interessierten ihn vor allem deren Söhne.
Tiago lächelte in sich hinein. Er hatte Mrs. Thomson beobachtet, wie sie ihn von ihrem Schlafzimmerfenster aus beobachtete. Als er sie für seine Gartenarbeiten anwarb, hatte er vermutet, dass sein attraktiver Körper ein Teil ihrer Motivation gewesen war. Sein eigenes Motiv, sie als Kundin zu gewinnen, war jedoch nicht weniger unrein – er wollte ihrem jungen Sohn die Jungfräulichkeit nehmen.
************
Von seinem Aussichtspunkt hinter dem Poolhäuschen beobachtete Connor Thomson, wie Tiago akribisch die Hecke stutzte. Schweiß glänzte auf den muskulösen Rückenmuskeln des älteren Jungen, während er seiner Arbeit nachging. Ein dünner Tropfen Feuchtigkeit rann ihm den Rücken hinunter in seine Shorts und bildete einen nassen Streifen zwischen seinen wohlgeformten Pobacken.
Mit Gleitgel, das er sich aus dem Badezimmer seiner Mutter geklaut hatte, eingefettet, glitt Connors Penis mühelos in seine Hand. Er hatte sich schon seit zehn Minuten vor dem Orgasmus gehalten, und das Ende war nah. Seine Knie gaben leicht nach, als er ejakulierte und zusah, wie sein Samen die Wand des Poolhauses hinunterlief.
Connor wünschte sich, Tiago wäre sein Kumpel, damit sie Dinge zusammen unternehmen könnten, wie Fußball spielen und schwimmen gehen, aber auch andere Dinge. Wie in den Videos, die er sich kürzlich angesehen hatte.
Das erste Video war einige Tage zuvor in Connors E-Mail eingetroffen. Es zeigte zwei Teenager – einen gut gebräunten Blonden und einen dunkelhaarigen Latino –, die sich in einem Park trafen und anschließend nackt in einem Pool schwammen.
Das Video vom nächsten Tag zeigte die beiden beim Küssen und beiläufigen Begrapschen im flachen Wasser des Pools. Am dritten Tag saß der blonde Junge am Beckenrand, während sein Spielgefährte seinen harten Penis wie einen Lolli lutschte.
Gebannt wartete Connor gespannt auf die nächste Folge und wurde nicht enttäuscht. Die nackte Action hatte sich ins Schlafzimmer verlagert. Ein freundschaftliches Gerangel auf dem Bett endete damit, dass der Latino-Junge oben lag. Er kniete sich hin und griff nach einem kleinen Behälter auf dem Nachttisch. Der blonde Junge sah zu, wie er den Inhalt auf seinem harten Penis verteilte und sich vorbeugte.
Connor starrte fassungslos, als der erigierte Penis des Latinos in seinem Begleiter verschwand. Wie erstarrt auf seinem Computerstuhl beobachtete er fasziniert, wie der Latino sich rhythmisch in dem blonden Jungen bewegte. Die anzüglichen Bemerkungen, die er in der Umkleidekabine der Mittelschule gehört hatte, wurden ihm plötzlich klar – so hatten Jungs also Sex miteinander. Sein After kribbelte, und Schauer liefen ihm über den Rücken. Das Video wirkte so realistisch, als würde er das Ganze selbst erleben.
Connor starrte gebannt auf den Bildschirm und beobachtete atemlos, wie die sexuelle Erregung des Latinos immer stärker wurde. Als der Junge seinen Höhepunkt erreichte und ejakulierte, kam auch Connor spontan in seine Shorts.
Connor schaltete das Video aus. Er hatte noch nie etwas so Heißes gesehen. Er wollte, dass Tiago das mit ihm machte.
************
Kenzo reichte Tiago ein Glas Eistee und setzte sich dann neben seinen Freund in den Liegestuhl. Das späte Nachmittagsschwimmen war erfrischend gewesen, und nun wollten sie sich von der warmen Sonne Südkaliforniens trocknen lassen.
Kenzo, der neunzehnjährige Sohn von Diegos Nachbarn, besaß und betrieb eine Poolpflegefirma, die nun im zweiten Jahr lief. Er hatte das Geschäft direkt nach der High School gegründet und dabei sein Wissen aus der Poolpflege seiner Eltern genutzt, neben dem er und Tiago jetzt saßen. Viele seiner ersten Kunden waren Empfehlungen von Hernandez Landscaping gewesen. Kenzo nahm einen Schluck von seinem Eistee und wandte sich Tiago zu.
"Hast du ihm das Video geschickt?"
„Ja, habe ich. Ich habe es in vier Teile aufgeteilt, um sein Interesse zu wecken. Danke für den Vorschlag – und das Video. Ich bin überrascht, dass du es nicht selbst verwendet hast.“
„Ich habe darüber nachgedacht. In den zwei Jahren, in denen ich mich um ihren Pool gekümmert habe, sind wir gute Freunde geworden, aber er hat außer als großer Bruder kein Interesse an mir gezeigt. Was lässt dich glauben, dass du Erfolg haben wirst?“
Tiago grinste. „Er steht hinter dem Poolhäuschen und masturbiert, während er mir bei der Arbeit zusieht.“
Kenzo lachte laut auf. „Aha, das ist also Sperma an der Wand. Ich dachte immer, es wäre Vogelkot. Deshalb ist es auch immer an derselben Stelle. Ich glaube, du hast es geschafft.“ Er nahm einen Schluck von seinem Getränk. „Wirst du das andere Video verwenden?“
„Ich habe es ihm nicht geschickt, weil es zu persönlich ist, als dass Kopien im Umlauf sein sollten. Ich habe einen Plan, wie ich es ihm zeigen kann. Wenn ihn das erste nicht interessiert hat, wird es das mit dem anderen tun. Glaubst du, er wird dich erkennen?“
Kenzo überlegte kurz. „Ich glaube nicht. Wir waren beide drei Jahre jünger, und ich drehe der Kamera immer den Rücken zu. Aber eigentlich ist es mir auch egal.“ Er lächelte. „Zeig es ihm ruhig. Und sag mir, wie es gelaufen ist.“
Tiago stellte sein leeres Glas ab und stand auf.
„Das werde ich tun. Ich muss jetzt los. Ich muss noch ein paar überfällige Rechnungen eintreiben.“
„Ja, die kenne dich. Diego hat mich vor diesem Aspekt des Geschäftslebens gewarnt. Viel Glück beim Eintreiben der Rechnungen.“ Er lächelte. „Und beim Verführen!“

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Information Der Valentinstag
Posted by: Frenuyum - 12-31-2025, 10:15 PM - No Replies

   



Nachdem Billy seinen jüngeren Bruder im Kindergarten abgesetzt hatte, rannte er den Flur der North-Seattle-Grundschule entlang in Richtung Treppe, wurde aber von seiner Erzfeindin, Frau Groat, einer der beiden Lehrerinnen der vierten Klasse, aufgehalten.
"Rennst du schon wieder im Flur, Billy? Musst du etwa noch einmal zum Direktor?"
Das war genau das, was Billy jetzt nicht gebrauchen konnte. Er war schon zu spät dran, um seinen besten Freund Chico am Fuße der Treppe zu ihrem Klassenzimmer der dritten Klasse zu treffen.
"Nein, Mrs. Groat. Es ist nur so..."
Offenbar in bester Laune – falls Hexen überhaupt gute Laune haben – gab Mrs. Groat, obwohl sie durch jahrelangen Umgang mit den Billys dieser Welt abgehärtet war, nach. Zu seiner Überraschung glaubte Billy, ein flüchtiges Lächeln auf ihren Lippen zu erkennen.
„Ich weiß, es ist Valentinstag, und du hast es eilig, zu deiner Party zu kommen. Also geh langsam, renn nicht! Und wenn ich dich die Treppe hochrennen höre, verbringst du deine Party im Nachsitzen. Also, geh … langsam.“
"Ja, Mrs. Groat. Ich verspreche, nicht wegzulaufen."
Eleanor Groat war nicht ganz so streng, wie sie schien. Wie die anderen Angestellten wusste auch sie, dass Billy vier Blocks nach Hause gerannt war, um Mittag zu essen, unter anderem, um anschließend mit seinem Bruder zum Kindergarten zu gehen. Mit seinen acht Jahren und drei jüngeren Geschwistern hatte Billy mehr Verantwortung, als ihm zustand, und er brauchte den Spaß und die Aufregung der Feier dringender als eine Benimmstunde.
Chicos Kopf neigte sich leicht nach rechts, und sein Gesicht erstrahlte in einem fröhlichen Lächeln, als sein Kumpel gemächlich auf ihn zukam.
"Hey, Billy. Bereit für die Party?"
Billy lächelte zurück und nahm Chicos Hand in seine.
"Ja, ich kann es kaum erwarten. Das wird ein Riesenspaß."
Chico stieg die Treppe zwei Stufen auf einmal hinauf, doch Billy bremste seinen schnellen Fortschritt.
„Langsam! Frau Groat beobachtet uns!“
Chico blieb stehen und ging dann Schritt für Schritt weiter, Billy an seiner Seite.
„Ich hoffe, wir bekommen nächstes Jahr nicht wieder so eine alte Tasche für die Lehrer.“
"Ich auch."
************
Der blonde, blauäugige Junge nordischer Herkunft aus einer Familie mit langer Tradition in der Fischerei in Ballard und das dunkelhäutige, hispanische Pflegekind schienen ein ungleiches Paar zu sein, doch sie hatten sich am ersten Schultag sofort angefreundet. Obwohl ihre Freundschaft nur in der Schule bestand, waren sie dort unzertrennlich. Für die Schulleitung waren sie William Hansen und Alejandro Gonzales. Für ihre junge Lehrerin Mary Olson waren sie Billy und Chico. Für ihre Klassenkameraden waren sie eine Einheit – mal Billy und Chico, mal Chico und Billy.
Die Valentinstagsparty war schon seit einer Woche in Planung. Die Schüler sollten für ein Klassenprojekt einen leeren Schuhkarton mitbringen. Billy kam pflichtbewusst mit seinem Karton, und obwohl Chico keinen dabei hatte, tauchte wie von Zauberhand einer aus dem Abstellraum im Klassenzimmer für ihn auf.
Nachdem Miss Nelson mit ihrem normalerweise weggeschlossenen Bastelmesser in jeden Kartondeckel einen 15 mal 2,5 cm großen Schlitz geschnitten und die Deckel an die Böden geklebt hatte, machte sich die Klasse daran, ihre Briefkästen für den Valentinstag zu dekorieren. Buntstifte und herzförmige Aufkleber dienten als Material für die Kunstwerke, und am Ende des Schultages standen 22 bunte Kartons in einer Reihe auf einem Regal in der Garderobe.
In der zweiten Phase ging es um die Valentinskarten selbst. Die Schüler sollten eine in Zellophan verpackte Packung mit 25 Karten kaufen. Billy kam pflichtbewusst mit seinen Karten, und obwohl Chico keine dabei hatte, tauchte auf mysteriöse Weise eine Packung für ihn im Abstellraum des Klassenzimmers auf.
An diesem Tag standen Schönschreiben, Lesen und Organisation auf dem Programm. Die Schüler schrieben für jeden ihrer Klassenkameraden eine Valentinskarte und warfen diese anschließend in die jeweiligen Briefkästen, um sie bis zur Valentinstagsfeier aufzubewahren.
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Und endlich war es soweit: Die Party fand statt. Mit der Hilfe zweier Mütter aus dem Elternbeirat wurden Pappteller mit je drei herzförmigen, glasierten Keksen und Pappbecher mit Limonade verteilt. Die beiden kleinen Missgeschicke wurden von den gut vorbereiteten Aufsichtspersonen schnell beseitigt.
Nun war es soweit. Die Klassensprecher, zwei von ihren Mitschülern zuvor gewählte Schüler, verteilten die Briefkästen. Sobald jeder Briefkasten auf dem Tisch seines Besitzers stand, wurde er geöffnet, die Karten wurden betrachtet und ein angemessener Dank ausgesprochen, zumindest an die anwesenden Mitschüler.
Jede Schachtel enthielt außerdem eine von Miss Olson gestaltete Valentinskarte. Auf einem herzförmigen Kartonhintergrund hatte Mary Olson sorgfältig ein Foto jedes Schülers aufgeklebt, das ihn bei einer Aktivität im Klassenzimmer oder in der Pause zeigte. Zwei Ausnahmen gab es: Billy und Chico erhielten identische Valentinskarten – ein Foto von zwei Jungen auf dem Spielplatz, die Hände ineinander verschränkt und lächelnd in die Kamera blickten.
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Dieser Sommer war lang für Billy. Obwohl er ab und zu mit den Nachbarskindern spielte, verbrachte er die meiste Zeit zu Hause. Da sein Vater lange Stunden auf dem Fischerboot der Großfamilie unterwegs war und seine Mutter arbeitete, um das Familieneinkommen aufzubessern, kümmerten sich Billy und seine alternde Großmutter täglich um seine jüngeren Geschwister.
Doch was den Sommer wirklich endlos erscheinen ließ, war die Vorfreude auf das Wiedersehen mit Chico. Miss Nelsons Valentinskarte, die nun auf seiner Kommode lag, erinnerte ihn täglich an die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Er konnte es kaum erwarten, seinen Freund wiederzusehen.
Der Herbst kam, und Billy wurde Frau Groats Klasse zugeteilt. Schon am ersten Tag merkte er, dass sie im Klassenzimmer viel weniger bedrohlich wirkte. Seine einzige Enttäuschung war, dass Chico nicht in derselben Klasse war. Umso enttäuschter war er, als er in der Pause erfuhr, dass Chico auch nicht in der anderen Klasse war.
Er fragte Mrs. Groat, doch auch sie wusste nichts über Chicos Aufenthaltsort. Nachdem er sich innerlich auf die Begegnung vorbereitet hatte, ging er zum Rektor, um nachzufragen. Miss Jones, die sehr freundliche junge Sekretärin, erzählte ihm, was sie wusste.
„Es tut mir leid, Billy, aber Chico ist weggezogen. Wir wissen nicht wohin.“
Billy gewöhnte sich langsam an Chicos Abwesenheit, aber die Schule war nicht mehr dieselbe. Obwohl er gut mit den anderen Schülern auskam, war er jetzt nur noch Billy – nur noch die Hälfte des Ganzen.
Aber er hatte die Valentinskarte, die ihn an Chico erinnerte. Während seiner gesamten Grundschulzeit lag die Karte ganz unten in seiner Wäscheschublade, wo er sie jederzeit herausholen und betrachten konnte, was er regelmäßig tat. Und am Valentinstag stellte er sie immer oben auf seine Kommode – und erinnerte sich an den Tag in der dritten Klasse, als er sie bekommen hatte.
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Zu Beginn der achten Klasse, also in der Mittelschule, merkte Billy, dass er anders war. Die anderen Jungen fingen an, über Mädchen und ihr Interesse an ihnen zu reden. In dem Alter wussten die meisten noch nicht genau, wofür – sie waren einfach nur interessiert.
Billy hingegen interessierte sich für seinen Klassenkameraden Roger. Roger war gutaussehend, sportlich und bei Jungen wie Mädchen gleichermaßen beliebt. Wie seine Mitschüler war sich auch Billy nicht sicher, was er für Roger empfand. Doch als er versuchte, sich mit Roger und dessen Macho-Freunden anzufreunden, erkannten diese, was er selbst nicht bemerkte: Seine Gefühle waren gesellschaftlich nicht akzeptiert. Er wurde mit anzüglichen Rufen zurückgewiesen.
"Homo!"
"Schwul!"
"Halt dich von mir fern, du Schwuchtel!"
"Such dir einen von eurer Sorte, den du vergewaltigen kannst."
In den vergangenen fünf Jahren hatte Billys Mutter vier weitere Geschwister zur Welt gebracht. Nun hatte er sieben Brüder und Schwestern, von denen einige alt genug waren, um bei der Betreuung von Billy zu helfen. Der ältere Junge war daher weitgehend auf sich allein gestellt. Dies und die häufigen Bemerkungen seines strenggläubigen Vaters über die Sünden von Sodom machten Billy deutlich, dass er seine Andersartigkeit für sich behalten musste.
In diesem Jahr wurde er auch William. Seine Eltern und Geschwister nannten ihn bereits so, und da er keine engen Freunde hatte, übernahmen die anderen Schüler den Namen, mit dem ihn seine Lehrer unpersönlich ansprachen. Der Name passte zu einem Jungen, der einst gesellig und freundlich gewesen war, nun aber zurückhaltend und verschlossen war.
Die Valentinskarte wurde Williams Rettungsanker. Wenn er sich besonders niedergeschlagen fühlte, holte er sie hervor und sprach mit Chico, als wäre der Junge wirklich da. Er wusste, sein Freund würde verstehen, was er durchmachte.
Im Herbst desselben Jahres hatte Williams Vater ihm, in einem ungewöhnlich genialen, aber dennoch typischen Anflug von Sparsamkeit, einen kostenlosen, defekten TRS-80-Computer geschenkt und erwartet, dass der Dreizehnjährige ihn einfach auseinandernehmen und sich das Innenleben ansehen würde. William legte die inneren Bauteile frei und ging, in einem ungewöhnlichen Anflug von Unabhängigkeit, zum örtlichen Elektronikfachgeschäft Radio Shack, wo ihm Charlie, der freundliche Techniker, half, den Fehler zu finden und zu beheben.
Fasziniert von Computern, verbrachte William viel Zeit im Radio Shack und eignete sich dort Wissen von Charlie und den Kunden an. Da Charlie mit Reparaturaufträgen überlastet war, begann er, William schwarz zu bezahlen, damit dieser einfache Fehleranalysen und Reparaturen durchführte. Außerdem brachte er dem Jungen grundlegende Programmierkenntnisse bei, und am Ende der achten Klasse hatte William ein einfaches Computerspiel entwickelt.
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Als William im Herbst desselben Jahres aufs Gymnasium kam, war er bereit für das Computerzeitalter. Mit Brille verkörperte er den typischen, aufstrebenden Computernerd – inklusive Brusttasche. Von seinen Naturwissenschaftslehrern ermutigt, vertiefte er sich weiter in das aufstrebende Gebiet der Informatik und lernte Programmieren in Basic, C und Pascal. Am liebsten verwendete er jedoch Assemblersprache, da er sich damit den Grundlagen widmen und dem Computer präzise Anweisungen geben konnte.
Akademisch gesehen entwickelte sich William zu einem zugänglichen Experten, der jedem bei Computerproblemen half. Sozial gesehen war er zwar freundlicher als in der Mittelschule, doch lebte er immer noch hinter einer selbst auferlegten, undurchdringlichen Maske und Mauer.
Gleich zu Beginn seines vorletzten Schuljahres gelang es seinem Physiklehrer und Mentor, Schulmittel für einen der neu entwickelten Commodore 64-Computer mit Modem zu beschaffen. Damals gab es noch nicht viele Internetverbindungen, aber William belegte zusätzliche Computerkurse am örtlichen Community College und erledigte seine Hausaufgaben auf dem Großrechner von seinem Heimcomputer aus, wodurch er die Unannehmlichkeiten der Direktzugriffsterminals am College umging.
Für sein Abschlussprojekt, bei dem seine mittlerweile gerahmte Valentinskarte dauerhaft auf seinem Schreibtisch steht, entwickelte William einen Compiler zur Optimierung der Assemblersprache für den Commodore 64. Es überraschte daher niemanden, dass er nach seinem Abschluss im Frühjahr 1984 ein Vollstipendium für das Massachusetts Institute of Technology erhielt.
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Die Zugfahrt war gleichermaßen aufregend wie anstrengend gewesen. Da William noch nie außerhalb des Bundesstaates Washington gewesen war, war er bei seiner Ankunft am Amtrak-Bahnhof Boston South Station völlig überfordert. Aus reiner Freundlichkeit hatte sein Schulleiter mit dem Dekan des MIT vereinbart, dass jemand William abholen sollte. Ebenfalls aus Freundlichkeit teilte der Dekan William einen Jungen aus der Gegend als Zimmergenossen zu und bat ihn, den Neuankömmling zum Campus zu bringen.
William stieg aus dem Zug und sah einen großen, schlaksigen Jungen mit langen Haaren, der ein Pappschild mit der Aufschrift „William Hansen“ hochhielt. William atmete erleichtert auf. Obwohl er in der Stadt aufgewachsen war, hatte er die Hoffnung schon aufgegeben, allein nach Cambridge zu gelangen. Der fröhlich lächelnde junge Mann reichte ihm die Hand.
„Ich bin Alex, ein Studienanfänger wie du. Willkommen in Massachusetts.“
Als er zurücklächelte und Alex die Hand schüttelte, überkam William dasselbe Gefühl wie damals in der achten Klasse für Roger: Diese Anziehung, die niemals Wirklichkeit werden konnte.
„Ich bin William. Danke, dass Sie mich abgeholt haben.“
"Kein Problem, Will. Ich erinnere mich auch noch an meinen ersten Besuch hier, obwohl das schon viele Jahre her ist. Ich nehme an, du hast mehr Gepäck als nur diesen einen Koffer?"
William lächelte in sich hinein – erstens über den angenommenen oder ihm zugewiesenen Spitznamen und zweitens über die Annahme selbst, die in scherzhafter Weise vorgetragen wurde.
„Ziemlich viel. Ich gehe davon aus, dass ich noch eine Weile hier sein werde.“
Die Jungs holten Williams Gepäck, das tatsächlich aus mehreren Pappkartons bestand. Dass er mit Pappgepäck an einer renommierten Universität angekommen war, störte William nicht, denn genau das tat ein Nerd eben. Sie fanden einen Bollerwagen, um die Kartons zu Alex' Auto zu transportieren, einem neueren Mercedes-Kombi. William war überrascht, und das sah man ihm wohl an. Alex lächelte leicht.
„Der Wagen gehört meiner Mutter. Ich dachte, er könnte nützlich sein. Ich werde in der Schule kein Auto haben. Ich wohne hier in Boston, also kann ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause und zurück fahren.“
Das rief einen weiteren überraschten Blick hervor.
„Wenn Sie hier in Boston wohnen, warum wohnen Sie dann in einem Studentenwohnheim?“
Die dunklen Augen funkelten vor Humor.
"Nur um dein Mitbewohner zu sein."
William, der die Dinge eher wörtlich nahm, hätte den Witz beinahe nicht verstanden. Es dauerte einen Moment, bis er zurücklächelte.
"Bullshit."
Alex lachte.
„Meine Eltern wollten, dass ich das volle College-Erlebnis habe, und ich wollte das auch.“
Sie stiegen ins Auto und schwiegen, während Alex vom Bahnhof in Richtung Bostoner Innenstadt fuhr. Alex setzte das Gespräch fort.
„Ich habe verstanden, dass Sie Informatik studieren.“
William wandte sich seinem Mitbewohner zu.
"Ja. Und Ihre?"
"Politikwissenschaft."
William betrachtete Alex' Batik-T-Shirt, die verwaschenen blauen Jeans und die abgetragenen Tennisschuhe.
"Du gehörst nach Berkeley."
Alex lachte laut auf.
„Das sagen nicht die Ersten, aber ob Sie es glauben oder nicht, das MIT hat eine hervorragende Politikwissenschaftsfakultät.“ Er musterte Williams beigefarbenes kariertes Hemd, seine Krawatte und seinen Brusttaschenschoner. „Kennen Sie den alten Film ‚Ein seltsames Paar‘?“
William wusste, worauf das hinauslaufen würde.
„Sie werden sagen, das sind wir. Und damit haben Sie völlig recht.“
Während der Fahrt durch die Innenstadt wies Alex auf die Sehenswürdigkeiten hin. Nachdem sie den Charles River überquert hatten, bog er nach Westen ab und setzte die Führung fort. Auf dem Campus angekommen, parkte er auf dem Besucherparkplatz des Studentenwohnheims, damit sie Williams Sachen ausladen konnten.
Es brauchte drei Anläufe, aber schließlich wurde William in sein zugewiesenes Zimmer gebracht. Er hielt inne und sah sich um. Das Zimmer war größer, als er erwartet hatte.
"Das ist schön."
"Danke, ich habe es selbst ausgesucht."
Als William ihn zweifelnd ansah, lächelte er.
„Ich meine es ernst, Will. Sie haben mir drei zur Auswahl gegeben. Dieses hier hat einen Blick nach Süden. Wenn du erst einmal dort warst, wirst du erkennen, wo das Haus meiner Eltern steht.“
Sobald man einmal dort war. Ob die Aufgabe nun zugewiesen oder angenommen wurde, Alex tat sein Bestes, um William den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Und er hatte noch etwas anzubieten.
"Ich treffe mich mit ein paar Jungs im Studentenwerk. Willst du mitkommen?"
William zögerte. Es war eine lange Reise gewesen, ein langer Tag, und es war eine neue Kultur. Er brauchte eine Pause.
"Vielen Dank, aber ich muss hierbleiben und mich einleben."
Alex lächelte. „Kein Problem. Ich bin rechtzeitig zurück, um dir die Mensa zu zeigen. Du wirst das Essen für Studentenverhältnisse überraschend gut finden, zumindest finde ich das. Wir sehen uns später.“
William ließ sich Zeit beim Aufräumen. Mitten im Erledigen seiner Aufgaben ging er kurz zur Toilette am Ende des Flurs und traf dabei ein paar nette Jungs. Er fühlte sich zunehmend besser, doch tief in seinem Inneren blieb ein Gefühl der Unsicherheit. Er war ein Fremder an einem fremden Ort, und trotz der Freundlichkeit, die er erfahren hatte, konnte er diese Tatsache nicht leugnen.
Als Letztes holte William eine zehn Jahre alte Valentinskarte aus ihrem sicheren Versteck in dem Koffer, den er im Zug mitgenommen hatte. Er betrachtete sie mit der gewohnten Zuneigung und legte sie auf seinen Schreibtisch. Sie war seine Verbindung zu dem einen Teil seiner Vergangenheit, an den er sich erinnern wollte. Plötzlich war sein Heimweh verschwunden.
************
Alex kam pfeifend und fröhlich herein.
"Bereit fürs Abendessen, Will?"
Alex' gute Laune war ansteckend. William unterbrach seine Arbeit kurz, um seinen Mitbewohner anzulächeln.
„Geben Sie mir ein paar Minuten. Ich möchte den Computer noch fertig einrichten. Ich bin überrascht, dass das Zimmer eine Telefonbuchse hat. DSL schließe ich aber später an.“
„Keine Eile. Die Telefonbuchse mit universitätseigenem Anschluss war ein Ausstattungsmerkmal, auf das Ihr Fachbereichsleiter bestanden hat. Das College hat Ihrer Ankunft ungewöhnliche Aufmerksamkeit gewidmet. Sie müssen einen beachtlichen Ruf genießen.“
William zuckte mit den Schultern.
„Nicht wirklich, soweit ich weiß.“
Alex lehnte sich auf seinem Bett zurück und beobachtete William von hinten, wie er sich den letzten Schritten der Computereinrichtung widmete. Plötzlich richtete er sich auf.
"Warst du in der vierten Klasse bei Frau Groat?"
„Ja, so schlimm war sie gar nicht, wenn man sich erst mal an sie gewöhnt hatte. Eigentlich …“
William drehte seinen Stuhl um, um Alex anzusehen, und widmete nun seine volle Aufmerksamkeit seinem Mitbewohner.
„Woher wusstest du das?“
Alex nickte in Richtung der Karte. Sein Kopf neigte sich leicht nach rechts, als er mit einem Lächeln antwortete.
„Ich hab auch so eins, wissen Sie.“
Er griff in seine Schreibtischschublade, zog einen kleinen Bilderrahmen heraus und reichte ihn William.
"Was sagst du dazu, Billy?"
Fassungslos blickte William auf die Valentinskarte, dann in Alex' tränengefüllte Augen und flüsterte leise.
"Chico."
Es handelte sich um eine Feststellung, nicht um eine Frage.
Die beiden alten Freunde standen auf und verschmolzen ineinander, und all die Jahre der Sehnsucht verblassten im Nichts.
************
Die nächsten Stunden saßen sie Seite an Seite auf Alex’ Bett, hielten Händchen und tauschten sich über ihre Erlebnisse aus. William erfuhr, dass sein Freund aus der dritten Klasse kurz nach Schuljahresende mit seinen Pflegeeltern nach Washington, D.C. gereist war. Sie waren von ihrem Abgeordneten eingeladen worden, bei einer Anhörung des Kongresses zum Thema Adoptiveltern für ältere Kinder auszusagen.
Nach der Anhörung lud ein junger Kongressabgeordneter aus Massachusetts die Familie zu einem Wochenende in sein Haus in Boston ein. Er und seine Frau schlossen den Jungen sofort ins Herz. Die Adoption erfolgte im Sommer, und Alejandro kehrte nie wieder nach Seattle zurück.
Mit seinem neuen Leben kamen neue Freunde und ein reiferer Spitzname. Aber genau wie William vergaß er Billy und Chico nie.
Es war nach neun Uhr, und Williams Magen knurrte. Alex hörte es und lachte laut auf.
„Das ist ein Geräusch, an das ich mich erinnere. Die Mensa ist schon lange geschlossen, also gehen wir woanders viel besser essen.“ Er stand auf und zog William hoch. „Ich muss den Wagen sowieso zu Mama zurückbringen. Und ich möchte, dass sie ein Foto von uns macht, genau wie auf der Valentinskarte. Ich weiß, Papa kann Miss Olson finden, und ich wette, die Lehrerin, die das erste Foto gemacht hat, würde sich über die Fortsetzung freuen.“
William lächelte, als er aufstand.
„Miss Olson war eine sehr kluge Lehrerin.“
Alex lächelte zurück.
„Sie wusste damals Dinge, von denen wir keine Ahnung hatten.“
Alex blieb am Gemeinschaftstelefon im Flur stehen und rief seine Mutter an, um ihr von den Ereignissen des Tages zu berichten. Er legte mit einem breiten Grinsen auf.
„Mama und Papa können es kaum erwarten, dich kennenzulernen. Sie haben schon einiges über dich gehört.“
************
Während die beiden Jungen tief in Gedanken versunken waren, verlief die Fahrt zu Alex' Haus in Beacon Hill schweigend. William, der zuvor erschöpft gewesen war, war nun voller nervöser Aufregung.
Als sie in die Einfahrt einbogen und ausstiegen, öffnete sich die Haustür, und Alex' Eltern traten mit einem freundlichen Lächeln auf die Veranda. Obwohl Alex sie formell vorstellte, war das eigentlich überflüssig. Alex' Mutter, mit einer Feinfühligkeit, wie sie William noch nie erlebt hatte, sah ihm in die Augen und las den Schmerz seiner Vergangenheit und die Freude seiner Zukunft. Sie lächelte und nahm seine Hände in ihre.

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Information Derrick & Jeffrey
Posted by: Frenuyum - 12-31-2025, 10:13 PM - Replies (1)

   


„Wusstest du, dass Männer miteinander Sex haben?“
 
Der vierzehnjährige Derrick lag in seinem unteren Bett und unterrichtete seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Jeffrey.
 
„Wie machen die das?“
 
Der blonde Junge blätterte in dem Buch um, das er gerade las.
 
"So weit bin ich noch nicht gekommen."
 
Sein dunkelhaariger Bruder schaute über die Kante. Wie immer lag Derrick nackt auf seinem Bett und streichelte langsam seinen zehn Zentimeter langen Penis, auf den er recht stolz war – und auf den Jeffrey ihn sehr beneidete. Derrick hatte Jeffrey gezeigt, wie man masturbiert, aber der Jüngere war noch nicht alt genug, um zu ejakulieren.
 
„Woher hast du das Buch?“
 
„Aus der Bibliothek. Es heißt ‚Das sexuelle Verhalten des Mannes‘ und ist von einem gewissen Kinsey. Es stand in der Nachschlagewerksabteilung, also habe ich es mir für ein paar Tage ausgeliehen.“
 
Gibt es irgendwelche Bilder?
 
"NEIN."
 
Der Zwölfjährige rollte zurück auf sein Bett. Gäbe es keine Bilder, würde es ihn nicht interessieren. Lesen war etwas, das Jeffrey nur in der Schule tat, und auch da so selten wie möglich. Die ganze Idee war ihm sowieso zu seltsam.
 
************************
 
Jeffrey, inzwischen vierzehn, schaltete das Licht im Schlafzimmer aus und kletterte vorsichtig in das obere Bett, um seinen älteren Bruder nicht zu wecken. Er zog das Klebeband vom Astloch neben seinem Kissen ab, blickte hindurch ins andere Zimmer und lächelte. Sein Timing war perfekt.
 
Ryder, der muskulöse Rancharbeiter, lag auf seinem Bett und befriedigte sich selbst. Jeffrey spuckte auf seine Hand und umfasste sein steifes Glied, während er Ryders langsame, sinnliche Stöße erwiderte. Erfahrungsgemäß sollte Ryder etwa fünf Minuten brauchen, und Jeffrey hoffte optimistisch, dass es diesmal zu einem gleichzeitigen Samenerguss kommen würde.
 
Ryder war kurz davor, und Jeffrey auch. Ihr Masturbieren wurde immer schneller. Ryders Sperma spritzte auf seine Brust. Zehn Sekunden später spritzte Jeffrey seinen Samen an die Wand. Noch nicht perfekt, aber er war kurz davor.
 
Jeffrey blickte erleichtert über die Kante des unteren Bettes und sah, dass sein Bruder noch schlief. Er wollte auf keinen Fall, dass Derrick merkte, was er da tat.
 
************
 
Die Brüder teilten sich seit sechs Jahren das Schlafzimmer im Schlafsaal, seit sie auf die Ranch ihrer Großeltern gezogen waren. Eine Wandvertäfelung aus astiger Kiefer trennte ihr Zimmer von dem der jungen Saisonarbeiter. Die meisten Astlöcher waren intakt, doch ein großes Astloch am Kopfende von Jeffreys Hochbett war nach Jahrzehnten, in denen es immer kleiner geworden war, kürzlich herausgebrochen.
 
Als Jeffrey durch das Astloch schaute, entdeckte er, dass es mit einem runden Loch auf der anderen Seite übereinstimmte, das für eine nie installierte Wandleuchte ausgeschnitten war. Er klebte das Astloch mit Isolierband ab und wurde so zum Spanner – oder, wenn Sie so wollen, zum Spanner-Jeff.
 
Meistens gab es nicht viel zu sehen. Dem siebzehnjährigen Ryder beim Essen, Schlafen oder Fernsehen zuzusehen, war nicht gerade aufregend. Zugegeben, sein athletischer Oberkörper, sein lockiges braunes Haar und seine dunklen Augen hatten etwas Faszinierendes an sich, aber einen nassen, nackten Ryder nach dem Duschen zu sehen – oder ihm beim Masturbieren zuzusehen – war weitaus interessanter, und Jeffrey hatte schnell gelernt, wann die interessanten Dinge wahrscheinlich passieren würden.
 
************
 
Jeffreys bester Freund Clayton wohnte auf der benachbarten Ranch. Sie waren im selben Alter wie Jeffrey und kannten sich seit der Zeit, als die Brüder zu ihren Großeltern gezogen waren. Über die Jahre hatten sie regelmäßig zusammen gespielt, Spiele, die sich mit dem Älterwerden veränderten. Als sie dreizehn wurden, begannen die Spiele auch gemeinsames Masturbieren zu beinhalten, und mittlerweile auch gegenseitiges.
 
Während einer dieser gegenseitigen Masturbationssitzungen auf dem Heuboden der Scheune brachte Jeffrey das Thema homosexuellen Sex zur Sprache, auf die unkomplizierte Art und Weise, wie beste Freunde es tun.
 
"Was wissen Sie schon über Männer, die Sex mit anderen Männern haben, ich meine, mehr als das, was wir tun?"
 
Clayton fuhr sich mit den Fingern durch sein hellblondes Haar, während er über die Frage nachdachte.
 
„Nicht viel. Nur das, was die Jungs in der Umkleidekabine sagen.“
 
Wie Clayton hatte auch Jeffrey die vagen, anzüglichen Witze aus der Mittelstufe über Blowjobs und Analverkehr gehört, die keinerlei nützliche Informationen enthielten.
 
"Irgendetwas anderes?"
 
Clayton stupste seinen Kumpel an und grinste verschmitzt.
 
"Warum willst du das wissen?"
 
Jeffrey wurde rot. „Nur so aus Neugier.“
 
„Vielleicht weiß dein Bruder mehr.“
 
„Wahrscheinlich schon, aber wenn ich ihn fragen würde, würde er mich nur blöd anmachen. Wie sieht es mit Michael aus?“
 
Clayton schnaubte. „Mein Bruder würde mir niemals etwas erzählen. Und was ist mit Ryder?“
 
Jeffrey dachte einige Sekunden nach.
 
„Ich kenne ihn noch nicht gut genug, um ihn zu fragen. Ich denke, wir müssen noch etwas warten.“
 
Clayton boxte seinem Kumpel in den Arm.
 
"Was meinst du mit "wir", Alter? Du bist es doch, der es wissen will."
 
Jeffrey grinste, als er zurückschlug.
 
„Du willst es auch wissen, Arschloch, und wir beide wissen es.“
 
Unten in der Scheune lächelte Derrick. Die Jungen ahnten nicht, wie gut ihre Stimmen zu hören waren.
 
************
 
Der Pokerabend war für Ryder und Derrick zu einer festen Institution unter der Woche geworden. Es waren freundschaftliche Spiele mit geringen Einsätzen, und selten war einer von ihnen am Ende des Abends mehr als ein paar Dollar reicher oder ärmer.
 
Da Ryder als Junge schon immer viel Platz zum Billardspielen genossen hatte, hatte er irgendwann in der sechsten Klasse die Unterwäsche abgelegt. Seine normale Kleidung für drinnen bestand nun nur noch aus einer weiten Levi's-Jeans, und er amüsierte sich, als Derrick ein paar Wochen später im selben Outfit vorbeikam.
 
In der darauffolgenden Woche servierte Ryder Derrick ein Glas Bier anstelle einer Limonade, und der Junge trank es wortlos aus.
 
Ein paar Wochen später ließ Ryder eine Zeitschrift auf seiner Küchentheke liegen und war nicht überrascht, als Derrick sie aufhob und durchblätterte.
 
"Willst du es dir für ein paar Tage ausleihen?"
 
"Ja... Danke."
 
************
 
Clayton lag auf seinem Bett und starrte an die Decke. Vorhin, in der Scheune, wo sie herumgealbert hatten, hatten er und Jeffrey sich gegenseitig einen geblasen. Jeffreys Sperma schmeckte irgendwie süßlich. Er fragte sich, ob die anderen Jungs anders schmeckten.
 
Diesen Teil hatten sie nun also schon erlebt, dank einiger Hinweise von Michael, nachdem Clayton endlich den Mut aufgebracht hatte, zu fragen. Aber das mit dem Cornhole-Spiel war immer noch ein Rätsel.
 
Den Jungen war nicht bewusst, dass Derrick sie beobachtet hatte. Er würde es für sich behalten – er hatte das Gleiche schon einmal mit Michael getan –, aber es war Wissen, das sich als nützlich erweisen könnte.
 
************
 
„Was halten Sie also von dem Magazin?“
 
„Es ist ziemlich heiß.“ Derrick legte seine Hand hin. „Zwei Paare. Damen und Siebenen.“
 
Ryder legte seine drei Könige ab und gewann den Pot.
 
"Abgemacht."
 
Derrick teilte die Karten aus.
 
"Haben Sie noch mehr davon?"
 
"Ja, ich habe gestern einen neuen bekommen."
 
Ryder nahm zwei Karten und öffnete sie.
 
"Fünf Cent."
 
„Ich erhöhe um 25 Cent.“
 
„Hier ist Ihr Vierteldollar. Rufen Sie an.“
 
"Vier Buben."
 
"Schlägt meine beiden Paare."
 
Derrick strich den Pot ein.
 
Kann ich es mir ausleihen?
 
"Sicher."
 
************
 
"Wenn du so weitermachst, wirst du blind."
 
Beim Klang der Stimme seines Bruders beugte sich Jeffrey über die Kante seines oberen Bettes. Derrick lag wie immer nackt im unteren Bett, las ein Buch und streichelte seinen Penis. Seine Gewohnheiten aus dem Alter von vierzehn Jahren hatte er zwei Jahre später immer noch beibehalten, obwohl das Objekt seiner Begierde ein paar Zentimeter gewachsen war.
 
„Schau mal, wer da spricht. Woher wusstest du, dass ich mir einen runtergeholt habe?“
 
„Das Bett wackelt immer.“
 
Jeffrey wurde rot. „Du hättest etwas sagen sollen.“
 
Derrick lachte. „Es macht mehr Spaß, hier zu liegen und zu zählen. Wenn ich so oft wichsen würde wie du, würde mir das Sperma ausgehen.“
 
„Wenn ich so viel wichsen würde wie du, würde mir der Schwanz abfallen.“
 
Jeffrey rollte verlegen und wütend zurück auf sein Bett. Derrick stand von seinem Bett auf, stellte sich neben das obere Bett und grinste seinen Bruder an.
 
"Schon gut, Kumpel. Freut mich, dass du Spaß hast. Ich musste dich nur ein bisschen ärgern."
 
Jeffrey drehte sich auf die Seite und grinste zurück.
 
„Weißt du noch, wie oft du in meinem Alter masturbiert hast?“
 
"Mhm."
 
"Was ist das für ein Buch, das du da liest?"
 
„Es ist ein neues Buch, das gerade erschienen ist. Es heißt ‚Human Sexual Response‘ und ist von Masters und Johnson.“
 
"Lesen Sie jemals etwas anderes als Sex?"
 
"Manchmal."
 
"Haben Sie etwas mit Bildern?"
 
"... NEIN."
 
Das kurze Zögern hatte mehr als nur die Antwort offenbart.
 
************
 
Jeffrey wusste, wo er suchen musste. Derrick versteckte seine Sachen immer in seiner Unterwäsche-Schublade. Jeffrey tat selten mehr als nachzusehen, obwohl er vor ein paar Jahren die Super-Duper-Steinschleuder draußen getestet hatte – und zu dem Schluss gekommen war, dass Derrick sein Geld verschwendet hatte.
 
Diesmal fand er einen braunen Umschlag im Format 23 x 30 cm, beidseitig mit dem Aufdruck „Lehrmaterialien“ versehen. Er stammte aus Dänemark und war an Ryder adressiert. Schon das Cover der darin enthaltenen Zeitschrift genügte Jeffrey, um zu wissen, dass er einen Volltreffer gelandet hatte.
 
Der Titel lautete: „Willkommen auf der Ranch, Alter.“ Das Cover zeigte zwei Teenager auf einer typischen Dude-Ranch. Der eine war ein oberkörperfreier Ranchjunge, ansonsten in Levi's, Stetson-Cowboyhut und abgewetzten Justin-Stiefeln. Der andere war ein Stadtjunge, der sich im neuesten Hollywood-Cowboy-Look präsentierte. Der lüsterne Blick des Stadtjungen und das verschmitzte Grinsen des Landjungen ließen ihre Zukunft erahnen. Und tatsächlich dokumentierten die Bilder im Heft diese erste Begegnung bis zum Orgasmus des Ranchjungen.
 
Das Magazin schlug sich in der Mitte auf. Offenbar hatte Derrick seine Aufmerksamkeit darauf gerichtet, und nun wurde sie auch zum Mittelpunkt von Jeffreys Aufmerksamkeit.
 
Der blonde Stadtjunge lag auf dem Rücken auf einem mit einer Decke bedeckten Strohhaufen. Zwischen seinen Beinen kniete der dunkelhaarige, muskulöse Ranchjunge, ein paar Jahre älter. Ihre abgelegten Kleider lagen daneben. Der Ältere hielt den Jüngeren mit dem linken Unterarm fest, während seine rechte Hand seinen harten Penis in ihn einführte.
 
So einfach war das. Genau wie bei seiner Modellflugzeug-Anleitung: Lasche A in Schlitz B stecken. Der einzige Unterschied war, dass man Spucke statt Klebstoff benutzte und nicht damit rechnete, dass es dauerhaft halten würde. Er war froh, keine Zeit mit den Büchern verschwendet zu haben, die Derrick gelesen hatte. Ein Bild sagte mehr als tausend Worte.
 
In der nächsten halben Stunde blätterte Jeffrey das Magazin zweimal von vorn bis hinten durch. Er kehrte zur Doppelseite in der Mitte zurück, lehnte sie ans Fußende seines Bettes und befriedigte seine animalischen Bedürfnisse. Anschließend steckte er sie vorsichtig zurück in den braunen Umschlag und legte sie an ihren ursprünglichen Platz.
 
************
 
Beim nächsten Pokerspiel ließ Ryder den obersten Knopf seiner Levi's offen. Derrick brauchte nur wenige Sekunden, um dies zu bemerken und es ihm gleichzutun – und so einen Hauch von hartem Schatz am Ende der weichen, blonden Spur zu enthüllen.
 
Ryder teilte die Karten aus. Derrick betrachtete seine Hand.
 
„Der Ranchjunge ist heiß… Er sieht dir sehr ähnlich.“
 
Ryder nahm zwei Karten.
 
„Ich fange mit drei Cent an.“
 
"Falten."
 
Derrick mischte die Karten und teilte sie aus.
 
„Mir hat es gefallen, als der Stadtjunge erwischt wurde.“
 
Er warf Derrick einen Blick zu, während er seine Karten aufhob.
 
"Ich wette, es hat sich gut angefühlt."
 
Ryder schaute auf seine Karten.
 
„Mit einem Dollar beginnen.“
 
Derrick blickte zu Ryders Pokerface auf.
 
„Du bluffst. So viel hast du noch nie geboten.“
 
„Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.“
 
"Was herausfinden?"
 
"Welche Karten ich in der Hand halte."
 
"Oh... ich dachte... Egal... Falten."
 
Ryder nahm den Pot und mischte die Karten.
 
"Du willst es doch ausprobieren, oder?"
 
Derrick schluckte schwer.
 
"Ja."
 
************
 
Jeffrey lag auf seinem Hochbett und dachte über das nach, was er in der Zeitschrift gelesen hatte. Er würde sie sich noch einmal ansehen, wenn Derrick nicht nebenan Poker spielen und jederzeit zurückkommen könnte.
 
Jeffrey blickte auf die Uhr. Halb zehn. Normalerweise waren sie um neun fertig, und es war schon lange ruhig dort gewesen. Er schaltete das Licht aus und öffnete das Astloch.
 
Zwei Paar Levi's lagen achtlos auf dem Boden. Sein Bruder lag auf dem Bett, Ryder auf ihm. Zwischen Derricks angehobenen Beinen bewegten sich Ryders Hüften in einem gleichmäßigen, moderaten Rhythmus vor und zurück. Derricks Hände wanderten über den muskulösen Rücken des Älteren, und seine Füße, die Zehen gekrümmt, hingen locker über Ryders abgestützten Beinen.
 
Für Jeffrey war es ziemlich klar, dass sich Tab A in Slot B befand. Die Echtzeit-3D-Beweise waren mehr wert als alle Standbilder in Derricks Magazin.
 
Ryders Tempo steigerte sich, und dann stieß er sich plötzlich mit voller Wucht nach vorn. Derricks Hände umfassten Ryders Schultern, seine Zehen krallten sich noch fester, als er einen scharfen Schrei der Begeisterung ausstieß – und Jeffrey wusste, dass zwischen ihnen mehr als nur ein Lächeln vorgefallen war.
 
Als Derrick Ryder vom Bett folgte, glänzte sein eigenes Sperma auf seiner Brust und rann ihm über den Bauch. Sie unterhielten sich noch ein paar Augenblicke leise, bevor Derrick seine Levi's und ein geliehenes Handtuch nahm und ins Duschzimmer ging.
 
Jeffrey verschloss das Astloch. Als Derrick ins Schlafzimmer schlüpfte, tat er so, als schliefe er, doch in Wirklichkeit starrte er lange an die Decke und versuchte, das Gesehene mit dem Bild seines Bruders in Einklang zu bringen. Schließlich fiel es ihm nicht schwer. Derrick hatte schon seit Jahren Interesse daran gezeigt. Dass er es getan hatte, war kaum verwunderlich.
 
Auch Derrick war wach und aufgeregt über das Erlebte. Nichts hatte sich je so gut angefühlt wie Ryders harter Körper an seinem eigenen und der Stahlschaft, der sich in ihm bewegte. Und als Ryder ejakulierte, wusste Derrick, dass er ein Tor in unbekanntes Terrain durchschritten hatte.
 
Derrick war wieder hart. Er kümmerte sich schnell um dieses Problem.
 
************
 
Derrick blickte in seine Unterwäscheschublade und lächelte. Der Umschlag lag fünf Zentimeter weiter links als zuvor. Er wusste schon länger, dass Jeffrey sein Versteck kannte. Wichtige Dinge versteckte er woanders. Die Sachen, die Jeffrey finden sollte, kamen hierher.
 
Nachdem er es auf die eine Art getan hatte, wollte Derrick es auch auf die andere Art tun. Jeffrey wäre seine erste Wahl gewesen, aber obwohl er wusste, dass sein Bruder neugierig, wahrscheinlich interessiert und sicherlich gut informiert war, gab es dieses Tabu, mit dem Bruder zu schlafen.
 
Er überlegte, wer sonst noch in Frage kommen könnte. Ryder? Wohl kaum, wie sein Großvater gesagt hätte. Dann lächelte er, als ihm die naheliegende Wahl einfiel. Warum war er nicht schon früher darauf gekommen?
 
************
 
Es war ein guter Abend für Derrick gewesen. Er sammelte seinen Gewinn ein und füllte ihn in seine Kaffeedose. Ryders Dose stand daneben. Der Füllstand der Dosen schwankte im Laufe der Zeit, aber Ryder sorgte dafür, dass keine von beiden leer wurde. Ryder stand auf und streckte sich genüsslich.
 
„Bekomme ich einen Trostpreis?“
 
Derrick grinste breit.
 
"Was hättest du gesagt, wenn du gewonnen hättest?"
 
„Ich hätte mir eine Belohnung für den Sieg gewünscht.“
 
Derrick lachte laut auf.
 
„Also, so oder so wirst du mich verarschen.“
 
Ryder knöpfte seine Levi's auf und holte seine Stange heraus.
 
„Wir wissen beide, dass du es willst.“
 
Der Hunger in Derricks Augen verriet Ryder, dass er Recht hatte. Derrick zog seine Levi's aus und setzte sich auf die Bettkante, den Blick immer noch auf Ryders Erektion gerichtet.
 
„Übrigens, Jeff übernachtet heute bei Clayton.“
 
"Ja, das hatten Sie vorhin schon erwähnt."
 
"Habe ich das? Das muss ich wohl vergessen haben."
 
Derrick legte sich zurück und legte die Hände hinter den Kopf.
 
"Wirst du dieses Wochenende hier sein?"
 
"Nein. Ich fahre in die Großstadt. Warum?"
 
"Kann ich Ihr Zimmer benutzen?"
 
"Läuft da was los?"
 
"Ja... ich wasche die Bettwäsche, wenn wir fertig sind."
 
Ryder kniete zwischen Derricks angehobenen Knien und grinste seinen Kumpel an.
 
"Morgens oder am Wochenende?"
 
Derrick grinste zurück.
 
„Beides, wenn ich die ganze Nacht bleiben darf.“
 
Ryder kicherte, als er sich über die blonde Sechzehnjährige beugte.
 
„Abgemacht. Klar, du kannst mein Zimmer benutzen, aber du musst mir vorher Bescheid sagen.“
 
"Cool! Danke, Ryder."
 
Ryder stemmte die Knie gegen die Brust und drückte sich vorwärts. Derrick atmete scharf ein und krallte sich mit den Händen in die Bettwäsche.
 
"Oh ja... "
 
************

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Information Das Erwachen
Posted by: Frenuyum - 12-31-2025, 10:04 PM - Replies (6)

   



Kapitel 1
 
Samstag, 3. August 1968
 
Brian breitete sein Handtuch am Sandstrand aus und blickte über die Weite des künstlich angelegten Sees. Die blauen Buchstaben auf seiner weißen Sporthose – USAF OTS – verrieten den Einheimischen um ihn herum einiges. Erstens: Er diente bei der US-Luftwaffe. Zweitens: Er war ein sogenannter „Neunzig-Tage-Wunder“, ein Absolvent der Offiziersschule der Luftwaffe. Drittens: Er war zweifellos auf dem nahegelegenen Luftwaffenstützpunkt stationiert. Und viertens, und das war das Wichtigste: Er war ein Fremder – vielleicht war „Außenseiter“ der passendere Ausdruck.
 
Brian ließ sich auf sein Handtuch fallen und betrachtete die Umgebung. Mit zwanzig Jahren war er so weit von seiner Heimat in den Oregon Cascades entfernt wie nie zuvor. Er hatte sich zu diesem nahegelegenen Ort hingezogen gefühlt, weil er seiner Jugendzeit so sehr ähnelte. Obwohl der kleine, naturbelassene Park in der Nähe einer mittelgroßen Stadt im Süden lag, war er von Wäldern umgeben und verströmte genau das ländliche Flair, nach dem er sich sehnte, besonders am abgelegenen westlichen Ende, wo er sich gern unter den Bäumen aufhielt.
 
Dass er ein Außenseiter war, kümmerte Brian nicht. Der Ort war ihm wichtiger als die Menschen. Er war sein Leben lang ein Einzelgänger gewesen, bedingt durch seine abgelegene Kindheit in der Wildnis und seine persönliche Veranlagung. Da er in seiner vierklassigen Grundschule zweimal eine Klasse übersprungen hatte, war er zwei Jahre jünger als seine Mitschüler in der High School – und somit ein Außenseiter. Besessen davon, schnell und ohne Schulden abzuschließen, waren seine drei Studienjahre voll und ganz von seinem Studium und so vielen Nebenjobs wie möglich ausgefüllt.
 
Nach seinem Bachelor-Abschluss und dem Bestehen der Eignungs- und Fitnesstests wurde seine Bewerbung für das Offiziersausbildungsprogramm angenommen. Er absolvierte das Programm und war nun der jüngste Leutnant der US-Luftwaffe.
 
Obwohl er es nicht bemerkte, war Brians soziale Entwicklung schon lange vor seinem Schulabschluss – etwa mit fünfzehn Jahren – zum Stillstand gekommen. Als er schließlich zur Luftwaffe ging, um dem Wehrdienst in der Armee während des Vietnamkriegs zu entgehen, war er weit zurückgefallen.
 
Seine Tagträumerei wurde von der Stimme eines Jugendlichen in der Nähe unterbrochen.
 
"Hey, Kumpel, komm her und mach mit."
 
Es dauerte ein paar Sekunden, bis Brian begriff, dass er der Angesprochene war. Er drehte den Kopf und sah zwei sonnengebräunte Teenager, die auf Strandtüchern saßen und ihn angrinsten.
 
Die beiden Jungen waren ihm schon eine Woche zuvor bei seinem ersten Parkbesuch aufgefallen. Der Ältere war ein blonder, athletischer Hüne, und während sein Begleiter abgeschnittene Jeansshorts trug, war er selbst immer nackt. Offenbar war das gängige Praxis, denn niemand schien es zu bemerken – abgesehen von dem einen oder anderen neidischen Blick in seine Richtung.
 
Später am Tag beobachtete Brian den älteren Jungen auf dem Parkplatz, wie er sich mit einem jungen Hilfssheriff unterhielt. Der Hilfssheriff setzte den Jungen auf den Rücksitz seines Streifenwagens und fuhr weg. Brian nahm an, der Junge sei wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen worden, doch kurze Zeit später saß er wieder nackt auf seinem Handtuch.
 
Der blonde Junge grinste Brian an.
 
"Ja, ich meine Sie, Lieutenant Fuzz. Kommen Sie herüber und seien Sie gesellig."
 
Brian, der sich seiner Offiziersstellung nicht bewusst war, lachte laut auf, als auf Mort Walkers Comicfigur angespielt wurde. Sein blondes Haar, sein glattes Gesicht, seine schlanke Statur und sein jugendliches Aussehen machten diese Bezeichnung durchaus passend. Er nahm sein Handtuch, legte es neben den blonden Jungen und ließ sich neben ihn fallen. Der Junge streckte ihm die Hand entgegen.
 
„Ich bin Randy. Das hier mit den Rothaarigen ist mein Freund Devin. Wenn wir nicht gerade hier am Strand sind, bauen wir Häuser.“
 
Brian musterte sie genauer. Offensichtlich im Teenageralter, war die Arbeit auf dem Bau zweifellos ein Sommerjob. Ihm wurde schnell klar, dass die Aussage ihnen ein falsches Bild von Reife verleihen sollte. Er grinste Randy an, als sie sich die Hände schüttelten.
 
„Ich bin Brian. Sie haben meinen derzeitigen Arbeitgeber bereits erraten.“
 
Randy kicherte. „Ja, daran besteht kein Zweifel. Wir schwimmen rüber zum Damm und bleiben dort eine Weile. Willst du mitkommen?“
 
Brian betrachtete das vorgeschlagene Ziel. „Kann man dort sicher schwimmen?“
 
Randy und Devin standen auf. Randy reichte Brian die Hand, um ihm beim Aufstehen zu helfen.
 
„Ach komm schon, Fuzz. Es mag zwar gegen die Vorschriften verstoßen, aber das ist kein Problem. Der Hauptdamm liegt viel weiter nördlich. Dieser hier ist nur für die Schneeschmelze im Frühjahr. Die Schleusentore sind geschlossen. Wir schwimmen ständig drumherum.“
 
************
 
Auf dem Weg zum Staudamm bezogen die beiden Jungen Brian in ihr Planschen und Toben mit ein, als wäre er schon immer ihr Freund gewesen. Dass er so sofort so akzeptiert wurde, war eine neue Erfahrung für ihn, und dass er einige Jahre älter war, schien keine Rolle zu spielen.
 
Der lineare Damm bestand aus drei geschlossenen Überlauftoren, die jeweils zwischen Betonpfeilern angeordnet waren. Die Dammkrone bildete eine öffentliche Straße. Bei geöffneten Toren war der Damm kein sicherer Ort, doch momentan bot er sich als hervorragende Badestelle an, von deren Fundamenten man sogar ins Wasser springen konnte.
 
Die Jungen kletterten mithilfe von in den Beton eingelassenen Leitersprossen etwa sechs Meter hoch auf das nächste Fundament. Brian war es gewohnt, in solchen Umgebungen nackt zu baden, also zog er seine Shorts aus und warf sie beiseite. Er ging zum Beckenrand und sprang mit einer halben Drehung rückwärts ins Wasser. Als er wieder auftauchte, blickte er zu den beiden muskulösen Jungen hinauf, die wie Bronzestatuen in der Sonne standen. Randy rief ihm zu.
 
„Wo hast du so tauchen gelernt?“
 
"Schwimmteam der High School."
 
Die anderen beiden sprangen hinterher. Randy und Brian kletterten wieder heraus, aber Devin schwamm zum entferntesten Fundament, etwa 30 Meter entfernt, und begann ebenfalls herauszuklettern. Da bemerkte Brian den muskulösen schwarzen Jungen in weißen Shorts, der oben auf der Leiter stand.
 
„Woher kam das andere Kind?“
 
Randy winkte dem Jungen zu, der grinste und winkte zurück.
 
„Er ist von diesem Fundament aus geschwommen. Du hast ihn nur nicht bemerkt. Das ist Devins Freund Cato.“
 
Devin erreichte das Dach, und Cato klatschte ihn ab. Sie unterhielten sich kurz, bevor Devin seine Shorts auszog und sich an der Betonkonstruktion abstützte. Cato knöpfte seine abgeschnittenen Hosen auf und griff in seine Tasche. Er zog eine Tube Gleitgel heraus, verteilte etwas davon auf seinem steifen Penis und trat hinter Devin.
 
Obwohl Brian wusste, was als Nächstes kommen würde, spürte er ein heißes Kribbeln der Erregung, als Cato seinen Schwanz tief in seinen Kumpel stieß. Er versuchte zu verbergen, dass sein eigener Penis steif geworden war. Randy rückte näher an Brian heran und streichelte seine Pobacken.
 
„Hattet ihr schon mal Sex mit einem Mann?“
 
Brian verbarg seine Überraschung über die sexuell anzügliche Berührung.
 
„Nein, das kann ich nicht sagen.“
 
Tatsächlich hatte er außer mit der Hand noch nie Sex gehabt. Völlig aus dem Gleichgewicht geraten, fuhr er gedankenlos fort.
 
"Aber wenn ich es täte, würde ich es mit dir und Devin tun."
 
Dann errötete er vor Verlegenheit. Randy lachte ihn aus.
 
„Damit hast du dich selbst überrascht.“
 
Brian blickte zu Boden. „Ja, ich glaube, das nennt man einen Freudschen Versprecher.“ Dann sah er dem jüngeren Jungen in die Augen. „Aber ich meinte es ernst.“
 
Dann errötete er erneut. Brian fühlte sich sichtlich unwohl, und Randy schien das zu spüren. Er legte Brian freundschaftlich die Hand auf die Schulter.
 
„Ich hab nur gescherzt.“ Dann grinste er. „Aber wir beide würden dich sofort flachlegen, wenn du es wolltest.“
 
Brian schwieg einige Augenblicke.
 
„Ich brauche etwas Zeit, um darüber nachzudenken.“
 
„Kein Problem. Bring mir in der Zwischenzeit bei, wie man diesen Tauchgang macht.“
 
Die nächsten fünfzehn bis zwanzig Minuten war Brian damit beschäftigt, Randy Tauchunterricht zu geben und gleichzeitig Cato beim Sex mit Devin zuzusehen. Hin und wieder drehte Cato den Kopf und grinste Brian an, als wolle er ihn herausfordern, mitzumachen.
 
Immer erregter, zog Brian seine Shorts an, um seinen steifen Penis zu verbergen. Cato war heiß, was sie taten, war aufregend, und Brian wünschte sich nichts sehnlicher, als an Devins Stelle zu sein.
 
Als Randy den einfachen Rückwärtssalto beherrschte, fügten sie die halbe Schraube hinzu. Devin kam rechtzeitig zurück, um Randys perfekten Sprung zu sehen. Als Randy wieder herauskletterte, klatschte Brian ihn ab.
 
"Gut gemacht, Kumpel."
 
Randy strahlte vor Vergnügen und Aufregung.
 
"Danke, Fuzz."
 
Brian blickte hinüber zum gegenüberliegenden Fundament.
 
"Wo ist Cato hin?"
 
Devin zeigte auf die Vorderseite der Stütze.
 
„Er kletterte die Leiter zur Straße hinauf. So kommt und geht er.“
 
Brians Enttäuschung war ihm anzusehen.
 
"Ich hatte gehofft, er würde mit dir zurückkommen."
 
Devin entging Brians Reaktion nicht.
 
"Vielleicht kannst du ihn ein anderes Mal treffen."
 
Die drei verbrachten den Rest des Tages damit, die Freizeitmöglichkeiten am Staudamm zu nutzen. Als es Zeit war, Abschied zu nehmen, wurde Brian bewusst, dass es der schönste Tag in den zwei Monaten gewesen war, die er dort gelebt hatte. Er hoffte, dass er sich wiederholen würde.
 
Es war auch der Tag, an dem die Büchse der Pandora geöffnet wurde.

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